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Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

Kontakt

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Fax: +43 1 24200-110
E-Mail: ticket@konzerthaus.at

 

Infotelefon: +43 1 24200-100
Bewertungschronik

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© Hornbecker Photo
Jazz

Pink Martini

»30 Years of Pink Martini«

Pink Martini
Storm Large, Gesang
Thomas Lauderdale, Gesang, Klavier
& Band


Kleines Orchester, große Mission

Pink Martini, der unaufhaltsame Motor der Freude, bringt seit über dreißig Jahren die Mission von Gründer Thomas Lauderdale, multikulturelle Verbindungen und Inklusion zu schaffen, weltweit auf die Konzertbühnen.

Pink Martini verbindet
Über Kulturen, Sprachen und Generationen hinweg: Das verbindende Element bescheinigt dem »kleinen Orchester« aus Oregon auch die internationale Presse: »Das ist gehaltvolle, äußerst zugängliche Musik, absolut kosmopolitisch und doch völlig unprätentiös. Und sie scheint so ziemlich jeden anzusprechen … von Grundschülern über Großmütter bis hin zu den jungen, hippen und schönen Menschen.« (Washington Post)

Big-Band-Sound und Hollywood-Glamour
Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Old-Fashioned-Pop, globalen Rhythmen, Big-Band-Sound und Hollywood-Glamour begeistert Pink Martini Menschen jeden Alters. Mit einer Reihe von bekannten Stimmen, darunter China Forbes, Storm Large, Ari Shapiro, »America’s Got Talent«-Finalist Jimmie Herrod oder Meow Meow, gastierte Pink Martini u. a. bereits in der Carnegie Hall in New York, im Sydney Opera House und der Royal Albert Hall in London. Im Wiener Konzerthaus gibt es sein Debüt!

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© Hanna Fasching
Konzert

SCHMUSECHOR SOLO

Schmusechor
Verena Giesinger, Dirigentin, Künstlerische Leitung


Die Gründungslegende

Der Schmusechor ist eine prickelnde Mischung aus Popmusik, Performance, Haute Couture und Leidenschaft. Der Legende nach wurde er vor rund neun Jahren in einem Wiener WG-Schlafzimmer gegründet und ist mittlerweile aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Unter der künstlerischen Leitung von Verena Giesinger – Ausnahmedirigentin, Herzschlag, Beat und Taktstock des Schmusechors – wird eine Vielfalt an Fulminanz dargeboten, die ihresgleichen sucht.

Das Repertoire
Das gefühlsbetonte Spektrum beherrscht die hingebungsvolle, mittlerweilerund 50-köpfige Truppe genauso wie tanzbare Hits wie »I Want It That Way« von den Backstreet Boys. Dass dabei kein Auge trocken und kein Körper regungslos bleibt, weiß, wer den Schmusechor schon einmal live erlebt hat. Weitere raffinierte Arrangements spannen den Bogen von David Bowie über Aretha Franklin bis hin zu James Blake und Billie Eilish. Ein edgy Potpourri, das sämtliche Gefühlskanäle an- und erregt und auch vor Genregrenzen nicht Halt macht. Kooperationen unterschiedlicher Art führen immer wieder in Welten wie Theater, Bildende Kunst, Tanz oder Film.

Für alle!
Der Schmusechor vertritt außerdem eine klare Haltung gegen Sexismus und Rassismus und das versteht sich genauso selbstverständlich wie extravagante Outfits, Bühnenperformances und Lippenstift – für alle!

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© Gaumont Production
Film

Mario Rom's Interzone

Louis Feuillade: Fantômas

Mario Rom's Interzone
Mario Rom, Trompete
Lukas Kranzelbinder, Kontrabass
Herbert Pirker, Schlagzeug


Film »Fantômas. Teil 2: Juve contre Fantômas (Juve gegen Fantômas)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913)
Lukas Kranzelbinder, Herbert Pirker, Mario Rom

Musik zu »Fantômas. Teil 2: Juve contre Fantômas (Juve gegen Fantômas)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913) (UA)

Fantômas mit feinstem Jazz

Nachdem in der vergangenen Konzertsaison der erste Teil von »Fantômas« – fulminant musikalisch begleitet von den Jazzmusikern Nicolaus Giraud und Gabriel Cazes – zu erleben war, geht es jetzt weiter mit der Jagd nach dem mörderischen Bösewicht: »Juve gegen Fantômas« ist der zweite Teil der berühmten Stummfilm-Krimiserie »Fantômas« von Louis Feuillade aus dem Jahr 1913.

Meilenstein der Filmgeschichte mit Musik von Mario Rom’s Interzone
Der Vorläufer moderner Thriller gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Nach Fantômas’ spektakulärer Flucht verfolgen Inspektor Juve und Journalist Fandor erneut den legendären Ganoven, der seine Identitäten so schnell wechselt wie ein Chamäleon seine Farbe. Diesmal sorgt das Trio Mario Rom’s Interzone, bestehend aus dem Jazztrompeter Mario Rom, Bassist Lukas Kranzelbinder und Schlagzeuger Herbert Pirker, für fantastische Livemusik.

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© Nikolaj Lund
Klavierkonzert

Roman Borisov, Klavier

Roman Borisov Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate c-moll op. 13 »Grande Sonate Pathétique« (1798–1799)
Leopold Godowsky: Renaissance (Auswahl)
Sergej Rachmaninoff: Variationen d-moll über ein Thema von Corelli op. 42 (1931)

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© Rob Lewis
Jazz

esperanza spalding / Clark Rundell / Tineke Postma / Leo Genovese / Terri Lyne Carrington

»A Tribute to Wayne Shorter«

esperanza spalding Kontrabass, Gesang
Clark Rundell, Dirigent
Tineke Postma, Saxophon
Leo Genovese, Klavier
Terri Lyne Carrington, Schlagzeug
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich


Celebrating the Symphonic Legacy of Wayne Shorter
Wayne Shorter:
Forbidden Plan-It (EA)
Orbits (EA)
Midnight in Carlotta's Hair (EA)
Iphigenia Suite Nr. 1 (EA)
Causeways (EA)
Gaia (EA)

A Tribute to Wayne Shorter

Das musikalische Vermächtnis eines der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts wird bei diesem Konzert gefeiert: Ein internationales All-Star-Ensemble rund um esperanza spalding, Terri Lyne Carrington, Leo Genovese und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Clark Rundell widmet sich den Werken des 2023 verstorbenen Saxophonisten Wayne Shorter.

Jazzvisionär
Wayne Shorter prägte den modernen Jazz über sieben Jahrzehnte – von Art Blakey und Miles Davis bis zur Fusion-Band Weather Report. Als Komponist hat er den Jazz »von innen heraus verändert«, schreibt Shorters Biografin Michelle Mercer, »weil seine Stücke nicht bloß Themen für Improvisationen sind, sondern offene dramatische Welten. Seine Musik hat die Sprache des modernen Jazz ähnlich tief geprägt wie die von Duke Ellington, Thelonious Monk oder John Coltrane.«
In seinem ästhetischen Denken definiert Shorter Musik als Abenteuer ohne festes Ziel. Er will keine eindeutige Botschaft verkünden, sondern einen mentalen Raum öffnen. Er liebt offene Bedeutungen, Science-Fiction-Assoziationen, Zen-Denken und in der Erzählung Mehrdeutigkeit.

Musikalische Seelenverwandtschaft
Eine tiefe musikalische Seelenverwandtschaft und enge künstlerische Freundschaft verband Wayne Shorter mit der Sängerin und Bassistin esperanza spalding, die im Wiener Konzerthaus sein symphonisches Vermächtnis würdigt. Über Shorters Musik sagt sie: »Lange Zeit wussten wir nichts über die enorme Vernetzung von Espenhainen und darüber, dass ihre unterirdischen Wurzelsysteme sie tatsächlich zu den größten Organismen der Erde machen. So fühlt sich Waynes Vorstellungskraft für mich an. Ich kann mir alle Bestandteile seiner Musik anschauen und verstehen, wie sie funktioniert, aber darunter oder darüber gibt es eine Ebene, die man weder wahrnehmen noch analysieren kann. Man spürt, dass da etwas Unsichtbares ist, das all diesen Ausdruck hervorbringt. Und ich glaube, genau das macht Wayne und seine Musik so aufregend und so außergewöhnlich.«

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© Dani Carbonell
Konzert

Barcelona Gipsy balKan Orchestra

Barcelona Gipsy balKan Orchestra
Margherita Abita, Gesang
Julien Chanal, Gitarre
Fernando Salinas, Akkordeon
Xavi Pendón, Klarinette
Pere Nolasc Turu, Violine
Ivan Kovačević, Kontrabass
Albert Enkaminanko, Percussion


Sieben Kulturen, ein mitreißender Sound

Das Barcelona Gipsy balKan Orchestra hat sich seit seinem mittlerweile vierzehnjährigen Bestehen als feste Größe in der internationalen Balkanmusikszene etabliert. Mit einer unverwechselbaren Mischung aus vielfältigen Musikstilen wie Jazz Manouche, Klezmer und Roma-Musik erschafft die Band einen Klang, der weltweit Menschen berührt und kulturelle wie geopolitische Grenzen mühelos überwindet.

Jazz Manouche, Klezmer & Roma-Musik
Das siebenköpfige Ensemble trägt die Essenz von sieben miteinander verwobenen Geschichten in sich – geprägt von unterschiedlichen Kulturen und Lebenswegen. Mittlerweile kann das Barcelona Gipsy balKan Orchestra auf ein siebtes Studioalbum verweisen: Neben seiner Verbundenheit zu traditioneller Musik ist hier eine lebendige Sammlung eigener Kompositionen, Texte und Melodien entstanden, die gerade live die volle leidenschaftliche Kraft des Kollektivs entfaltet.

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© Stephane Gallois
Konzert

Fridays@7: Wiener Symphoniker / de la Salle / Minasi

Wiener Symphoniker
Lise de la Salle, Klavier
Riccardo Minasi, Dirigent
Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer:
The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project
Christian Löw, Trompete
Wolfgang Pfistermüller, Posaune
Michael Stückler, Horn
Leo DVienne, Rap, Gesang
Shemero, Rap, Gesang
Jakob Winnecke, Drums


Emilie Mayer: Faust-Ouverture op. 46
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786)
Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit
The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project

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© Julia Wesely
Familienprogramm

Themenführungen für Familien

»Klangreise« für Kinder von 3 bis 8 Jahren

Auf eine experimentelle Klangreise begeben sich Kinder in Begleitung ihrer Eltern sowie Großeltern, Freund:innen oder Verwandten singend vor und hinter die Kulissen des Wiener Konzerthauses. Jedes Kind darf – unter Anleitung von erfahrenen Musikvermittler:innen – selber mit Materialien, wie Holz, Metall, Glas oder Stein, und Klängen experimentieren, Instrumente ausprobieren sowie in die Rolle der Dirigentin bzw. des Dirigenten schlüpfen.

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© Julia Wesely
Kinderkonzert

Allez hop: »aufgepasst & aufgespielt«

Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren

Trio Frühstück
Maria Sawerthal, Violine
Clara Frühstück, Klavier
Sophie Abraham, Violoncello
Sarah Jeanne Babits, Schauspiel, Konzept, Text
Simon Schober, Schauspiel
OMAi, Projektionsmaler
Laura Malmberg, Bühnenbild, Kostüme
Paul Sturminger, Bühnenbild, Kostüme
Matthias Werner, Allez-hop-Musik
Philipp Lossau, Regie


Poppy und Dandelion erinnern sich an die Zeit, als sie noch klein waren. Seither haben sie viel erlebt und sind um einiges gewachsen. Sie sind nicht ganz groß, aber groß genug für die Blumenakademie, die von den sehr verehrten Eulen geleitet wird. Für die kecken Blumen gibt es von piano bis forte viel zu entdecken.

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© Marco Borggreve
Neue Musik

Klangforum Wien / Katzameier / Cambreling

»Schwankende Zeit«

Klangforum Wien
Otto Katzameier, Bariton
Sylvain Cambreling, Dirigent


Salvatore Sciarrino: Gesualdo senza parole (2013)
Isabel Mundry: Non mesuré mit Louis Couperin II und Je est un autre (Schwankende Zeit, Teile IV und V) (2006–2009)
Salvatore Sciarrino: Quaderno di strada. 12 canti e un proverbio (2003)

21.00–ca. 22.30 Uhr ∙ Buffet Berio-Saal:
Tutti
Austausch zum Konzert des Klangforum Wien
Wir heißen alle Besucher:innen willkommen, gemeinsam mit den Komponist:innen und Interpret:innen einen kleinen Imbiss* zu sich zu nehmen, auf das eben Gehörte anzustoßen, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und den gemeinschaftlichen Geist des Klangforum Wien zu stärken. Seien Sie Teil unserer Gemeinschaft! * Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen

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© lukas beck
Konzert

Cleveland Orchestra / Welser-Möst

Cleveland Orchestra
Franz Welser-Möst, Dirigent


Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur K 338 (1780)
Bernd Richard Deutsch: Intensity (2019–2020)
Richard Strauss: Sinfonia domestica F-Dur op. 53 für großes Orchester (1904)

Atemlose Spannung

Das Cleveland Orchestra zählt zu den sogenannten Big Five der amerikanischen Symphonieorchester. Unter George Szell stieg es Mitte des 20. Jahrhunderts zu internationaler Bedeutung auf. Die Reihe der bedeutenden Orchesterleiter wird seit 2002 von Franz Welser-Möst vervollständigt. Bis 2027 steht er dem herausragenden US-amerikanischen Klangkörper noch vor. Im Rahmen einer Europatournee tritt das Cleveland Orchestra nun mit seinem Chefdirigenten mit einem Programm auf, das von der Klassik bis in die Gegenwart reicht.

Feierlich, intensiv und häuslich
Eingangs erklingt die letzte Symphonie, die Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg komponiert hat. Erstmals aufgeführt wurde die festliche, mit Pauken und Trompeten besetzte Symphonie C-Dur K 388 vermutlich erst in Wien, im April 1781. Mit Bernd Richard Deutschs »Intensity« steht anschließend ein 2022 vom Cleveland Orchestra uraufgeführtes Orchesterwerk auf dem Programm, das der Komponist Franz Welser-Möst gewidmet hat. Es basiert u. a. auf einem Trompetenakkord, den Deutsch Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« entlehnt hat. Die relativ selten zu hörende »Sinfonia domestica« von Richard Strauss bildet den dritten Programmpunkt. Sie ist äußerst üppig besetzt, widmet sich aber dem häuslichen Familienleben des Komponisten. Nach der Uraufführung seines Tongedichts 1904 bekannte der sicher nicht bescheidene Komponist: »›Domestica‹ ist mir gelungen, klingt großartig, ist sehr fein, auch brillant, dauert zwar 41 Minuten, hält das Publikum aber trotzdem in atemloser Spannung.«

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© Stephane Gallois
Konzert

Wiener Symphoniker / de la Salle / Minasi

Wiener Symphoniker
Lise de la Salle, Klavier
Riccardo Minasi, Dirigent
Barbara Rett, Moderation


Emilie Mayer: Faust-Ouverture op. 46
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803)

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© Julia Wesely
Mitmach-Angebot

Sing Along »Europa«

Wiener Singakademie
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Katharina Metzner, Harfe
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Heinz Ferlesch, Dirigent


Bei unseren Sing-Along-Konzerten steht das gemeinschaftliche Erleben von Musik im Vordergrund. Das Team von Heinz Ferlesch und Monika Jeschko und das »Sing Along«-Ensemble haben Notensätze, Entstehungsgeschichten und Hintergründe weltbekannter Lieder für Sie aufbereitet. Mit großer Freude, Esprit und Humor wird gemeinsam mit der Wiener Singakademie musiziert. Die Liederhefte, die alle Besucher:innen erhalten, enthalten Melodien beliebter Lieder aus ganz Europa. Weitersingen zu Hause ist durchaus erwünscht!

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© Inez Vinnoodh
Popmusik

Cat Power

»The Greatest Tour – 20th Anniversary Performance of the Album in its Entirety«

Cat Power, Gesang
& Band


Die leise Kraft der Melancholie

Eigentlich heißt Cat Power ja Charlyn Marie Marshall. Der Künstlername, unter dem die US-amerikanische Singer-Songwriterin nun bekannt ist, war zunächst der Name ihrer ersten Band. Mittlerweile ist Cat Power solo unterwegs – und das äußerst erfolgreich.

Singer-Songwriterin mit Soul
Mit ihrer melancholischen Stimme und ihren emotionalen, introspektiven Songs prägt Cat Power die Indie- und Alternative-Szene seit den 1990er-Jahren. Ihre Musik verbindet Folk, Blues, Soul und Rock. Alben wie »Moon Pix« (1998) und »The Greatest« (2006) gelten als Meilensteine ihres unverwechselbaren, minimalistischen Stils.

Rückkehr ins Wiener Konzerthaus
Ihr Debüt im Wiener Konzerthaus gab sie im Juli 2024 – hier brachte sie Songs, die Bob Dylan 1966 auf seiner legendären »Royal Albert Hall Concert«-Tour präsentierte, fulminant zur Aufführung. Nun freuen wir uns auf eine Rückkehr des Indie-Stars anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres legendären Albums »The Greatest«.

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© Lucija Novak
Jazz

Verena Göltl & Andreas Haidecker / Ines Reiger & Lukas Meißl's Great Austrian Songbook

»Jazz goes Vienna«

Verena Göltl, Gesang
Andreas Haidecker, Gitarre
Ines Reiger, Gesang
Lukas Meißl's Great Austrian Songbook
Lukas Meißl, Klavier
Christian Bakanic, Akkordeon
Peter Kunsek, Klarinette
Maximilian Kreuzer, Bass
Andreas Reisenhofer, Schlagzeug


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© Victoria Nazarova
Lesung

Originalton: Jacqueline Kornmüller

»Die Frau im Schrank«

Jacqueline Kornmüller, Lesung
Peter Wolf, Moderation
Mona Matbou Riahi, Klarinette, Gesang
Peter Rom, E-Gitarre


Jacqueline Kornmüller präsentiert ihren neuen Roman »Die Frau im Schrank«, moderiert von Peter Wolf, musikalisch begleitet von Mona Matbou Riahi und Peter Rom

Brandneu im Originalton

Jacqueline Kornmüller hat sich vor allen Dingen mit der von ihr inszenierten preisgekrönten »Ganymed«-Serie im Kunsthistorischen Museum und in seiner neuesten Ausgabe im Otto Wagner Areal in den Steinhofgründen einen Namen gemacht – mittlerweile ist die Theatermacherin auch als Schriftstellerin erfolgreich tätig.

Jacqueline Kornmüller liest aus »Die Frau im Schrank«

In ihrem poetisch-zauberhaften Roman »Die Frau im Schrank« erzählt Kornmüller vom frisch engagierten jungen Schauspieler DU, der sich das Zimmer in der Wohnung eines Freundes mit einem Turm von Büchern, dem Gefühl von Einsamkeit und einem alten Schrank mit Eigenleben teilt: Als sich die klemmende Tür des Schranks öffnet, entdeckt DU darin allerlei Hinterlassenschaften und das Foto einer jungen Frau …

Jacqueline Kornmüllers neuestes Werk handelt von Zufall und Bestimmung – während Jacqueline Kornmüller erzählt und der Schauspieler Peter Wolf alias DU moderiert, begleiten Mona Matbou Riahi und Peter Rom das kongeniale Duo musikalisch.

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© Marco Borggreve
Konzert

Camerata Salzburg / Tharaud / Downie-Dear

Camerata Salzburg
Alexandre Tharaud, Klavier
Finnegan Downie Dear, Dirigent


Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester Sz 113 (1939–1940)
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931)
Franz Liszt: Angelus! S 163/1 (Années de pèlerinage, troisième année) (1867–1877)
Joseph Haydn: Symphonie Es-Dur Hob. I/103 »Mit dem Paukenwirbel« (1795)

Drei Epochen

Klassik, Romantik, Moderne: Diese drei Epochen gehen im Konzert der Camerata Salzburg unter der Leitung von Finnegan Downie Dear eine stimmige Verbindung ein. Kammermusikalisches Musizieren steht dabei im Vordergrund. Der Pianist Alexandre Tharaud, der 2024 das Publikum des Wiener Konzerthauses bei seinem Rezital bereits von seiner herausragenden Expertise in Sachen französischer Klaviermusik überzeugen konnte, ist Solist in Ravels Klavierkonzert.

Von Haydn bis Bartók
Bartóks spielfreudiges Divertimento für Streicher, beeinflusst von seinen volksmusikalischen Forschungen, eröffnet den Abend. Die zweite Konzerthälfte beginnt mit Liszts spirituellem »Angelus!« aus seinen »Années de pèlerinage«, eingerichtet für Kammerorchester. Den Kehraus bildet eine der Londoner Symphonien Haydns. In seine »Symphonie mit dem Paukenwirbel« baute der Komponist, der das Londoner Publikum stets überraschte, gleich zu Beginn einen witzigen Effekt ein, der ihr später den Beinamen gab. »Das war ein Kerl! Wie miserabel sind wir gegen sowas!«, schrieb Brahms über seinen Komponistenkollegen mit Hinblick auf die Londoner Symphonien.

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© Carlos Suarez
Comedy

Bela Koreny & Friends

Gerhard Bronner & Georg Kreisler

Wolf Bachofner, Gesang
Karl Markovics, Gesang
Ethel Merhaut, Gesang
Julia Stemberger, Gesang
Katharina Stemberger, Lesung
Bela Koreny, Klavier, Idee, Leitung


»Der g'schupfte Ferdl geht Tauben vergiften im Park«

Heitere Hommage an zwei geniale Liedermacher

Erst waren sie befreudet, später zerstritten sie sich: Gerhard Bronner und Georg Kreisler. Beide wurden 1922 in Wien geboren, beide mussten aus der Stadt fliehen und kehrten zurück. Ihr Geld verdienten sie mit Unterhaltung. Gerhard Bronner, geboren in Favoriten, schrieb Lieder wie »Der g’schupfte Ferdl« oder »Der Papa wird’s schon richten«, auf Georg Kreisler gehen »Taubenvergiften« oder »Wien ohne Wiener« zurück.

Ein erfolgreiches Jubiläumsprogramm
Nach dem großen Erfolg seines Programms anlässlich des 100. Jubiläums der genialen Liedermacher 2022 wiederholt Bela Koreny »Der g’schupfte Ferdl geht Tauben vergiften im Park« ein weiteres Mal. Es singen die bekannten charismatischen Wiener Schauspieler Wolf Bachofner und Karl Markovics, außerdem Ethel Merhaut und Julia Stemberger, es liest Katharina Stemberger.

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© Irina Gavrich
Lesung

Marie-Luise Stockinger / Katharina Lorenz / Miriam Adefris

Sophokles: Antigone

Marie-Luise Stockinger, Lesung
Katharina Lorenz, Lesung
Miriam Adefris, Harfe


Marie-Luise Stockinger und Katharina Lorenz lesen Sophokles' »Antigone«
Miriam Adefris:
Mantra
Felucca
sowie weitere Werke

Sophokles: Antigone

​Antigone widersetzt sich dem Herscher Thebens, Kreon, und bestattet trotz des königlichen Verbots ihren Bruder. Dafür lässt Kreon sie lebendig einmauern, doch die harte Bestrafung hat katastrophale Folgen.

Sophokles stellt in seinem antiken Drama »Antigone« Fragen nach dem Verhältnis von Bürger und Staat: nimmt sich der Bürger als politisch Gestaltender oder blind Gehorchender wahr? Versteht sich der Politiker als umsichtiger Anwalt des Gemeinwohls oder als rücksichtsloser Vertreter eigener Machtinteressen? Wie vereinbar ist individuelles und staatliches Prinzip? Fragen an die Demokratie, die auch 2.468 Jahre später noch aktuell sind.

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© Lukas Diller
Konzert

Cantando Admont

Cantando Admont
Hugo Paulsson-Stove, Tenor
Thomas Köll, Tenor
Ulfried Staber, Bass
Elīna Viļuma-Helling, Sopran
Markus Wallner, Klangregie


Solage: Fumeux fume. Rondeau (1400) um)
Filipoctus de Caserta: De ma doulour. Ballade
Johannes Ciconia: Le ray au soleyl. Kanon
Jacob de Senleches: En ce gracieux tamps. Virelai
Morton Feldman: Three Voices (1983)

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© Clara Leschanz
Konzert

Abschlusskonzert isaCommunity

Teilnehmer:innen der Masterclass isaCommunity

Absolvent:innen der Masterclass isaCommunity präsentieren ihr Programm zum Thema »Collaborate for change!« - Musik an der Schnittstelle von Musik und Gesellschaft.

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© Christian Gerhaher: Gregor Hohenberg/Sony; Gerold Huber: Marion Koell
Liederabend

Christian Gerhaher / Gerold Huber

Schumann II

Christian Gerhaher, Bariton
Gerold Huber, Klavier


Robert Schumann:
Fünf Lieder op. 40 (1840)
Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39 (1840)
Resignation op. 83/1 (Drei Gesänge) (1850)
Die Blume der Ergebung op. 83/2 (Drei Gesänge) (1850)
Der Einsiedler op. 83/3 (Drei Gesänge) (1850)
Blondels Lied op. 53/1 (Romanzen und Balladen) (1840)
Loreley op. 53/2 (Romanzen und Balladen) (1840)
Der arme Peter op. 53/3 (Romanzen und Balladen) (1840)
Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90 (1850)

Alles Schumann – Volume 2

»Für mich ist Schumann der größte Künstler überhaupt«, so Christian Gerhaher. Der gefeierte Bariton hat mit seinem kongenialen künstlerischen Partner, dem Pianisten Gerold Huber, 2021 eine Aufnahme sämtlicher Schumann-Lieder vorgelegt. Nach »Schumann I« im Dezember 2024 kann man im Wiener Konzerthaus nun einen weiteren, ganz Schumann gewidmeten Abend mit den beiden Stars erleben. Auf dem Programm stehen Lieder aus Schumanns »Liederjahr« 1840, darunter die Fünf Lieder op. 40 und der Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39, sowie späte Schätze wie die Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90. Laut Christian Gerhaher sind die Lieder von 1840 zwar die populäreren, die späteren dafür aber »besonders interessant, besonders tiefgründig«. Ein Muss – nicht nur für Schumann-Fans!

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© Helge Hansen / Sony Music Entertainment
Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Andsnes / Gilbert

NDR Elbphilharmonie Orchester
Leif Ove Andsnes, Klavier
Alan Gilbert, Dirigent


Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–1881)
Claude Debussy: La mer. Drei symphonische Skizzen (1903–1905)
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série (1913)

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© Anna Maggy
Popmusik

Atmosphères: Ólafur Arnalds

»Falling Ap a rt Together«

Ólafur Arnalds, Klavier, Electronics
& Band


Der preisgekrönte Künstler, Komponist und Produzent Ólafur Arnalds kehrt mit einem kühnen und abenteuerlichen Projekt zurück nach Wien: »Falling Apart Together« ist der Versuch, die Distanz zwischen uns abzubauen.

Hybrides Konzertformat mit Ólafur Arnalds
Das Konzertformat legt die Schichten offen, die wir errichten, um uns sicher zu fühlen. Es geht Arnalds um die gemeinsame Menschlichkeit, die entsteht, wenn wir uns erlauben, verletzlich zu sein.

Fesselnde Live-Show
Mit seinem Team aus engagierten Künstler:innen und Musiker:innen präsentiert Arnalds eine fesselnde Mischung aus früherem und neuem Material. Diese mitreißende Show fordert die Grenzen dessen heraus, was ein Konzert sein kann.

Atmosphères: Ólafur Arnalds bewerten:

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© ©2016 Peter Brechtel
Hörspiel

Pichler / Steffenhagen / Werths / Luser

Hollywood on Air. Gaston Leroux: Das Phantom der Oper

Chris Pichler, Sprecherin
Britta Steffenhagen, Sprecherin
Tim Werths, Sprecher
Christoph Luser, Sprecher
Nils Kirchhoff, Geräuschemacher
Felix Raffel, Klavier
Regine Ahrem, Regie


Regine Ahrem: Das Phantom der Oper. Livehörspiel nach dem Roman von Gaston Leroux (1909–1910)

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© Mark Allan
Klavierkonzert

Klavierabend: Krystian Zimerman

Krystian Zimerman, Klavier

Weltstar des Klaviers

Krystian Zimerman ist ein Phänomen: Auf der Bühne ist der Weltstar des Klaviers nur selten zu erleben. Rund 50 Konzerte gibt der polnische Pianist im Jahr. Dieser Zugang eint ihn mit seinem Lieblingskomponisten Frédéric Chopin, der ebenfalls ein stiller Heros der Bühnen und bei Zeitgenoss:innen dafür bekannt war, der Musik samt und sonders den Ton zu überlassen.

Die Kostbarkeit des Augenblicks
Wem je das seltene Geschenk zuteil wurde, Krystian Zimerman, den Fackelträger klassisch-romantischer Musik, in einem Live-Konzert zu erleben, weiß um die Kostbarkeit seines außerordentlichen Stils in der Tongebung, seines Empfindens für Klangsinnlichkeit und die zwingende Intelligenz seiner Programmzusammenstellung. Dass er sich für die Entwicklung seiner Klavierabende Zeit nimmt und sein Publikum gerne mit einer Auswahl überrascht, ist ein weiteres Qualitätskriterium seiner hohen Kunst und ein Wagnis, bei dem man als Zuhörende:r nur gewinnen kann!

Klavierabend: Krystian Zimerman bewerten:

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© Annamaria Kowalsky
Kammerkonzert

Jess-Trio-Wien

Jess-Trio-Wien
Elisabeth Jess-Kropfitsch, Violine
Stefan Jess-Kropfitsch, Violoncello
Johannes Jess-Kropfitsch, Klavier


Ludwig van Beethoven: 14 Variationen für Klaviertrio Es-Dur op. 44 (1792 um)
Antonín Dvořák: Klaviertrio f-moll op. 65 (1883)

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© Pia Palme
Neue Musik

ORF Radio-Symphonieorchester / Pia Palme

Wien Modern 39 · Eröffnungskonzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Irene Delgado-Jiménez, Leitung
Juliet Fraser, Sopran, Musik, Research
Elie Halonen, Performance, Research
Satu Hakamäki, Performance, Research
Caroline Mayrhofer, Blockflöte
Christina Bauer, Klangregie
Peter Venus, Video-Operator
Pia Palme, Konzept, Musik, Text, Research
Lisa Horvath, Raumkonzept, Szenografie, dramaturgische Beratung, Research


Pia Palme, Lisa Horvath, Juliet Fraser, Satu Hakamäki, Elie Halonen:
Mit der Donau. Komposition und Rauminstallation mit Sopran, Orchester, Elektronik, zwei Performer:innen und einem Fluss (2026) (UA) Auftrag Wien Modern

Die Donau komponiert

Das Festival Wien Modern wird heuer von der Donau eröffnet. Genauer gesagt: »Mit der Donau« entsteht eine abendfüllende Komposition und Rauminstallation unter ebendiesem Titel. Zu dem nicht nur aus Menschen bestehenden künstlerischen Kollektiv hinter diesem Abend gehören die Komponistin Pia Palme (Wien), die Künstlerin Lisa Horvath (Graz/Wien), die Sopranistin Juliet Fraser (London), die Tanzperformer:innen Elie Halonen und Satu Hakamäki (Turku, Helsinki) und der zweitlängste Fluss Europas (Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Republik Moldova und Ukraine).

Rauminstallation im Großen Saal
Im Nationalpark Donau-Auen erforscht dieses Kollektiv Klänge, Bewegungen und Worte, die aus der Landschaft heraus entstehen. In einem Prozess des gemeinsamen Hörens und Antwortens, der wechselseitigen Wahrnehmung und Rücksichtnahme entsteht eine Polyphonie, bei der der Mensch ausnahmsweise einmal nicht davon ausgeht, im Mittelpunkt zu stehen. Um die Erfahrungen aus der Natur, aus der letzten großen Fluss-Auenlandschaft Mitteleuropas, in die Sphäre der Kultur mitnehmen zu können, setzt das Kollektiv ein sensibles Zusammenwirken von Orchester, Klängen aus der Natur, Stimme, Bewegung, Video und Rauminstallation in Gang. Im ausgeräumten Großen Saal lädt das RSO Wien unter Leitung von Irene Delgado-Jiménez zu einer ersten von zahlreichen Erkundungen verschiedenster Ökosysteme im Rahmen der 39. Festivalausgabe von Wien Modern.

Im Fluss
»Die Donau ist eine lebendige, charismatische Flusslandschaft – eine dynamische Vielheit, mit der wir als Menschen in Beziehung treten und interagieren. Sie ist mehr als eine Dekoration, Inspiration oder ein Hintergrund. Die Donau wirbelt durch unsere Stadt, als Teil unseres Lebens. Sie formt ihr Bett stets neu, schiebt Gesteine über weite Distanzen und reißt, wenn sie Hochwasser führt, alles mit sich, was ihr begegnet. Andererseits sind wir Menschen Teil des fluvialen Ökosystems und seiner langen Entstehungsgeschichte. Getragen von unserer sedimentierten Geschichte als Lebewesen, bewegen wir uns mit dem Fluss durch unterschiedliche Zeiten und Temporalitäten.« (Pia Palme, Lisa Horvath)

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© Francois Berthier
Konzert

Wiener Symphoniker / Wiener Singakademie / Koopman

Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie
Julia Lezhneva, Sopran
Maarten Engeltjes, Countertenor
Julian Prégardien, Tenor
Krešimir Stražanac, Bassbariton
Ton Koopman, Dirigent


Joseph Haydn: Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon« (1795)
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-moll K 626 (1791)

Letzte Werke

Unmittelbar nach Allerheiligen steht das vermutlich bekannteste musikalische Totengedenken auf dem Programm: Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem. Unabhängig von seiner von Mythen umrankten Entstehungsgeschichte beeindruckt das Werk bis heute durch seine anrührende Dramatik, aber auch durch seine kontrapunktische Meisterschaft. Während Mozart sein Requiem nicht mehr fertigstellen konnte, brachte Joseph Haydn seine Symphonie D-Dur »Salomon« noch in London zur Vollendung. Eine weitere sollte er nach seiner Rückkehr nach Wien nicht mehr schreiben.

Erstklassige Besetzung
Der insbesondere aufgrund seiner durchsichtigen und durchdachten Bachinterpretationen bekannte Ton Koopman leitet die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie durch die Partituren. Vielversprechend ist auch die Sänger:innenbesetzung: Den Tenorpart übernimmt Julian Prégardien, der dem Konzerthauspublikum bestens bekannt ist. Die Sopranistin Julia Lezhneva debütierte bei den Resonanzen 2012 im Wiener Konzerthaus und sorgte seitdem bereits mehrfach für Begeisterungstürme. Hinzu gesellen sich der Countertenor Maarten Engeltjes sowie der Bassbariton Krešimir Stražanac.

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© stephan mussil
Konzert

Ernst Molden & Der Nino aus Wien

»Unser Österreich ff.«

Ernst Molden, Gesang, Gitarre
Nino Mandl, Gesang, Gitarre


Die Wiener Liedermacher

Ernst Molden und Der Nino aus Wien gehören zu den angesagtesten österreichischen Popmusikern. Ihr nächster Auftritt im Wiener Konzerthaus wird für längere Zeit ihr letzter gemeinsamer sein. Ernst Molden spielt seit Jahren auf höchstem Niveau, so schreibt etwa Die Presse (Samir H. Köck): »Moldens neue Alben zählen zum Schönsten, das je im österreichischen Pop aufgenommen wurde.« Und Nino Mandl gilt für Gerhard Stöger vom Falter als »bester Liedermacher seiner Generation«.

Musikalischer Streifzug durch Wien
Die beiden durchstreifen einen ganzen Abend Seite an Seite lautmalend ihre Heimatstadt – und zeigen auch, wo die ganz großen Vorbilder zu Hause sind. Mit »Unser Österreich« erreichten sie 2015 Platz 3 in den Ö3-Album-Charts, natürlich ohne dort je gespielt worden zu sein, 2021 landeten sie mit »Zirkus« gar auf Platz 2. Im Herbst 2026 haben sie auch manch neuen Song dabei. »Ernst Molden und Nino widmen sich hier vor allem heimischem Liedgut der 1970er- und frühen 1980er-Jahre und geben den Arbeiten von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Falco, André Heller und Ludwig Hirsch ein neues, entschlacktes Leben. Die oft dubiosen und manchmal grandiosen Original-Arrangements werden durch zwei Gitarren ersetzt, und wer glaubt, dass Falcos ›Nachtflug‹ in dieser Umgebung nichts zu suchen hat, der hat sich arg getäuscht.« (G. Bus Schweiger/Skug)

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© Heribert Corn
Gespräch

Unbezahlbar. Die Menschenrechte

Sven Hartberger im Gespräch mit Franz Schellhorn

Franz Schellhorn, Gespräch
Sven Hartberger, Gespräch
Sidonie Forstreiter, Moderation
Annette Bik, Violine
Andreas Schablas, Klarinette
Janna Polyzoides, Klavier


Können wir uns die Demokratie noch leisten?
Im Streit begegnen sich: Franz Schellhorn, Sven Hartberger und das Publikum

Friedrich Cerha:
Deux éclats en reflexion (1956)
Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier (2009)

Können wir uns die Demokratie noch leisten?

»Unbezahlbar. Die Menschenrechte« ist eine Gesprächsreihe mit Sven Hartberger, dem langjährigen Intendanten des Klangforums Wien und gesellschaftspolitisch engagierten Autor. Das neue Format findet abwechselnd im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses und in den Kammerspielen der Josefstadt statt.

Kontroverse Gespräche
Sven Hartberger trifft hier auf unterschiedliche Gesprächspartner:innen aus Kunst, Kultur und Politik. Nach drei kurzen, kontroversen Gesprächsrunden auf dem Podium wird die Diskussion für das Publikum geöffnet und zum gemeinsamen Austausch eingeladen.

​Werke von Friedrich Cerha
An allen Abenden wird Musik von Friedrich Cerha zu hören sein. Die Bedeutung des gewaltigen musikalischen Œuvres, das Cerha geschaffen hat, ist einer breiten Öffentlichkeit noch ebenso wenig bewusst wie die Bedeutung der mit zunehmender Dynamik voranschreitenden Erosion der Menschenrechte.

Sven Hartberger im Gespräch mit Franz Schellhorn
»Demokratie ist ein Wettbewerbsnachteil.« Das sagt der Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico. Da hat er recht. Frage: Sollen wir also die Demokratie abschaffen oder vielleicht doch lieber den Wettbewerb? Am ersten Abend der Reihe diskutiert Sven Hartberger mit dem ehemaligen Wirtschaftsjournalisten Franz Schellhorn, Leiter der Denkfabrik Agenda Austria.

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© Carlos Suarez
Kinderkonzert

Sing Along »Blauli«

​Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren

Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept


Der Schmetterling »Blauli« rückt das Thema Singen in der Volksschule für mehrere Monate in den Mittelpunkt. Im Schuljahr 2026/27 wird Band 9 gesungen.

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© Simon Fowler
Klavierkonzert

Klavierabend: Piotr Anderszewski

Piotr Anderszewski, Klavier

Johannes Brahms:
Intermezzo h-moll op. 119/1 (1892)
Intermezzo C-Dur op. 119/3 (1892)
Intermezzo a-moll op. 118/1 (1892)
Intermezzo A-Dur op. 118/2 (1892)
Intermezzo a-moll op. 116/2 (1892)
Capriccio g-moll op. 116/3 (1892)
Intermezzo E-Dur op. 116/4 (1892)
Intermezzo e-moll op. 116/5 (1892)
Intermezzo op. 117/3 (1892)
Rhapsodie Es-Dur op. 119/4 (1893)
Intermezzo op. 117/2 (1892)
Intermezzo es-moll op. 118/6 (1892)
Ludwig van Beethoven: Sonate c-moll op. 111 (1821–1822)

Musikalische Tiefenschärfe

Zwei der großen »B« der Musikgeschichte, Brahms und Beethoven, hat Meisterpianist Anderszewski im Gepäck: Piotr Anderszewski, Spezialist für musikalische Tiefenschärfe, widmet sich bei seinem jüngsten Projekt dem Spätwerk von Johannes Brahms und hat dieses sogar auf CD eingespielt.

Anderszewski spielt Brahms …
Mit außergewöhnlicher lyrischer Dichte entfaltet er die Intermezzi, Fantasien und Klavierstücke der letzten Lebensjahre Brahms‘– oft nur einige Minuten lang, zeugen sie von Intimität, Sehnsucht und wirken manchmal wie düstere Träumerei.

… und Beethoven
Dem an die Seite stellt der äußerst Beethoven-kundige Anderszewski die letzte Klaviersonate des Bonner Komponisten. Diese versinnbildliche, so Edwin Fischer einst, das Diesseits und das Jenseits, Alfred Brendel wiederum sah in ihr ein »Präludium des Verstummens«. Für den preisgekrönten Anderszewski gilt die Maxime: »Für mich ist das Allerwichtigste einer Interpretation, dass sie persönlich ist – das ist sie, wenn Sie im Saal sitzen und den Eindruck haben, das Werk werde gerade vor Ihnen komponiert. Nicht ich, sondern Beethoven selbst bringt es gerade hervor.«

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© Jo Bogaerts
Kammerkonzert

Guido Sant'Anna / Giorgi Gigashvili

Guido Sant'Anna, Violine
Giorgi Gigashvili, Klavier
Great Talent


Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94 für Oboe und Klavier (1849)
Astor Piazzolla: Le grand Tango (1982)
Karol Szymanowski: Sonate d-moll op. 9 für Violine und Klavier (1904)

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Comedy

Helge Schneider

»Ellebogen vom Tich!«

Helge Schneider, alles
Sandro Giampietro, Gitarre
Leo Richartz, Kontrabass
Luis Vargas, Percussion


Der Zwerchfelltrainer mit Megaquatsch

Helge Schneider, der Perückenträger aus dem Ruhrgebiet, manövriert sich trompetend und mit unverwechselbarem Geschnatter ins nächste Jahrzehnt. Mit einer verrückten Neuauflage einer Art Miniaturorchesters beutelt er weiter die Zwerchfelle seines Publikums bis aufs Äußerste. Mal haut er auf die Trommel, mal posaunt er ein Sammelsurium von Tönen aus seinem Saxophon, das er geschickt versteckt hält, bis es dran kommt. Links Klavier, rechts Trompete, linker Fuß Rhythmus und rechter Fuß bumm bumm auf der dicken Basstrommel. Herrlich, ihm zusehen zu müssen, wie er sich abmüht!

Humor für harte Tage
Aber es lohnt sich! Allemal! Leo zupft die vier Saiten seines Kontrabasses und Sandro zerhackt aufkeimende Gedanken mit seiner ultraschmalen und scharf klingenden alten Gibson-Klampfe. Ein Hochgefühl von Megaquatsch macht sich breit, wenn Helge mittendrin das Konzert spontan beendet, um sofort wieder loszulegen. Wer sich noch ein bisschen Humor in dieser beschissenen Zeit erhalten will, ist genau richtig bei Klimperhelges Tournee. Doch Vorsicht: Ellebogen vom Tich!

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© Julian Prégardien: Julia Wesely / Feride Büyükdenktaş: Theresa Pewal / Saskia Giorgini: Allard Willemse
Liederabend

Julian Prégardien / Feride Büyükdenktaş / Saskia Giorgini

»Schubert für alle«

Julian Prégardien, Tenor
Feride Büyükdenktaş, Mezzosopran
Saskia Giorgini, Klavier


»Diyalog«

Lieder von Nazife Güran (*1921 in Wien) im Dialog mit Liedern von Franz Schubert

Moderierter Liederabend

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© Vivi Vassileva: Simona Bednarek / Frank Dupree: Ralph Steckelbach
Kammerkonzert

Vivi Vassileva / Frank Dupree

Vivi Vassileva, Marimba, Vibraphon, Percussion
Frank Dupree, Klavier


Thierry Deleruyelle: Face à face en duo für Vibraphon und Klavier (2006)
John Psathas: 3. Satz: Angelus (Halo (Fassung für Klavier, Percussion und Electronics)) (2014/2016)
Maurice Ravel: Un barque sur l'océan. D'un rythme souple (Miroirs) (1904–1905)
Gregor A. Mayrhofer: 3. Satz: Plastic bottle cadenza (Recycling Concerto. Konzert für Recycling-Percussion und Orchester) (2021)
Heng Liu: Face 2 face. Duo für Percussion (2016)
Péter Eötvös: Speaking drums. Vier Gedichte für Schlagzeug und Orchester (Bearbeitung für Percussion und Klavier: Frank Dupree) (2012–2013)
George Gershwin: Auszüge (Porgy and Bess. Musikalisches Drama in zwei Akten) (1933–1935)
Chick Corea: Spain (1971)

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© ensemblepygmalion.com
Konzert

Pygmalion / Pichon

Mozart: Messe c-moll

Pygmalion
Sabine Devieilhe, Sopran
Lea Desandre, Mezzosopran
Kieran Carrel, Tenor
Huw Montague Rendall, Bass
Raphaël Pichon, Dirigent


Anton Bruckner: Christus factus est. Motette für gemischten Chor (1884)
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Kyrie (Deutsche Liturgie)
Hora est (Bearbeitung für Chor und Orchester: R. Percival) (1828)
Franz Schubert: Lacrimoso son io D 131 (1815)
Anton Bruckner: Ave Maria WAB 6
Felix Mendelssohn Bartholdy: Verleih uns Frieden gnädiglich (1831)
Wolfgang Amadeus Mozart: Messe c-moll K 417a (1782–1783)

Mozarts Große Messe c-moll

Als Mozart 1781 nach Wien ging, ließ er seine Salzburger Karriere als Kirchenmusiker hinter sich. Er versuchte sich als freischaffender Musiker. Trotzdem begann er genau in dieser Zeit seine letzte große Messkomposition, die unvollendet gebliebene Messe in c-moll. Dass er sich in dieser Zeit mit barocken Kompositionstechniken beschäftigte, ist dem Werk anzuhören. Mit der Messe brachte er außerdem seinen Dank über die Hochzeit mit Constanze zum Ausdruck, die nur nach großen Schwierigkeiten gelungen war. Bei der ersten Aufführung der fertig gestellten Teile der Messe im Salzburger Dom übernahm sie die Sopranpartie.

Ein liturgisches Meisterwerk der Wiener Klassik
Im Wiener Konzerthaus ist Sabine Devieilhe als Sopran zu hören, gemeinsam mit dem Originalklangensemble Pygmalion, Mezzosopran Lea Desandre, Tenor Kieran Carrel und Bass Huw Montague Rendall. Ensembleleiter Raphaël Pichon, bekannt für seine ausgereiften Zusammenstellungen, setzt außerdem weitere Chorwerke romantischer Komponisten aufs Programm, die sich ebenfalls mit Kompositionstechniken des Barock auseinandergesetzt haben: Anton Bruckner, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit so manch maßstabsetzender Interpretation hat Pygmalion das Publikum bereits beeindruckt. Nun freuen wir uns, unter seiner Leitung Mozarts »Große Messe« zu hören, die im Wiener Konzerthaus bislang erst ein gutes Dutzend Mal erklungen ist.

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© Victoria Nazarova
Kammerkonzert

Leonkoro Quartett / Chorzelski

Im Andenken an Günter Pichler

Leonkoro Quartett
Jonathan Schwarz, Violine
Emiri Kakiuchi, Violine
Mayu Konoe, Viola
Lukas Schwarz, Violoncello
Krzysztof Chorzelski, Viola


Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur Hob. III/79 (1797)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80 (1847)
Johannes Brahms: Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (1890)

Im Anschluss:
Ludwig van Beethoven: Große Fuge B-Dur op. 133 (Fassung für Streichorchester) (1825/1826) gespielt von 8 Streichquartetten, die bei Günter Pichler studiert haben

Vom Verklingen

Das sanfte Verlöschen seines zweiten Satzes wurde viel beschworen: In seinem Streichquartett D-Dur Hob. III/79 legt Haydn den Schwerpunkt auf das Largo. Unmittelbar nach dem Tod seiner Schwester Fanny (und kurz vor seinem eigenen) verfasste Felix Mendelssohn Bartholdy verfasste sein Streichquartett op. 80 in der düsteren Tonart f-moll.

Zeit zu gehen
Schließlich erklingt, mit Unterstützung von Krzysztof Chorzelski an der Viola, Johannes Brahms 2. Streichquintett op. 111, mit dem er glaubte, sein kompositorisches Schaffen zu beenden. Es sei »sicherlich Zeit zu gehen«, schrieb er dazu.

In memoriam Günter Pichler
Gewidmet ist dieses Konzert dem Andenken an Günter Pichler, dessen Rolle für das Streichquartettspiel nicht zu überschätzen ist. Er gründete das legendäre Alban Berg Quartett, das von 1971 bis 2008 mit seinem eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus neue Maßstäbe in der Streichquartettkultur setzte und zu den Ehrenmitgliedern der Wiener Konzerthausgesellschaft zählt. Darüber hinaus prägte er die folgenden Quartett-Generationen durch seine Lehrtätigkeit wie kaum ein anderer – so auch das Leonkoro Quartett, das wie bereits das Belcea Quartet, an diesem Abend vertreten durch Krzystof Chorzelski, die Quartett-Tradition im Mozart-Saal fortführt.

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Kinderkonzert

Concertino: »TempoS«

Empfohlen für Kinder ab 9 Jahren

Fabrice Bihan, Violoncello
Louise Marcillat, Klarinette
Analía Vincent Ceppi, Tanz, Akrobatik
Xavier Mermod, Akrobatik
Timothée Vierne, Sounddesign
Paul Alphonse, Bühnenbild, Licht
Léa Emonet, Kostüme
Théo Gayet, Technik
Alain Reynaud, Regie


Auf in die musikalische Manege! »TempoS« verbindet Musik, Akrobatik und Tanz. Bei den vier Künstler:innen auf der Bühne dreht sich alles um Tempo, Zeit und das Leben. Freut euch auf lebendige Klänge, Bewegung und jede Menge Spaß!

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© Tina Herzl
Neue Musik

Klangforum Wien / Sheen

»Anima Mundi«

Klangforum Wien
Florian Bogner, Klangregie
Jack Sheen, Dirigent


Unsuk Chin: Fanfare chimérique (2010–2011)
Michael Finnissy: Pathways of Sun and Stars (1976) (EA)
Liza Lim: Anima Mundi ~ the sentient world ~ (2025–2026) (UA)

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© Ingo Pertramer
Lesung

Lars Eidinger

Bertolt Brecht: Hauspostille

Lars Eidinger, Lesung, Gesang
Hans-Jörn Brandenburg, Klavier, Spinett, Harmonium, Keyboard


Lars Eidinger liest und singt Bertolt Brechts »Die Hauspostille«

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© Nelly Kuefner
Konzert

Mamadou Diabate

»klangberührt«

​ Mamadou Diabate, Balafon
Yakouba Konate, Balafon
Hamidou Koita, Drums, Kalabasse
Byron Cortes, E-Bass
Louis Sanou, Djembe
Lilian Genn, Moderation


Der aus Burkina Faso stammende Balafon-Spieler Mamadou Diabate lebt seit dem Jahr 2000 in Wien. Mit seiner Band ist er seit langem eine fixe Größe in der internationalen World-Szene. In seiner Musik treffen westafrikanische Rhythmen auf Pop, Jazz und Funk.

Schulkonzert:
Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren

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© Yevhen Gulenko
Kammerkonzert

Faszination Musik. Öffentliche Meisterklasse mit Franz Welser-Möst

Leonhard Baumgartner

Leonhard Baumgartner, Violine
Charlotte Baumgartner, Klavier
Franz Welser-Möst, Leitung


Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (1877–1878)

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© Shervin Lainez
Jazz

Branford Marsalis & Dianne Reeves celebrate John Coltrane

Dianne Reeves, Gesang
Branford Marsalis Quartet
Branford Marsalis, Saxophon
Joey Calderazzo, Klavier
Eric Revis, Kontrabass
Justin Faulkner, Schlagzeug


Eine Hommage an John Coltrane

Am 23. September 1926 wäre ein Musiker hundert Jahre alt geworden, ohne den die Geschichte des Jazz anders verlaufen wäre: John Coltrane. Im Jahr 1963 veröffentlichte er mit Johnny Hartman ein legendäres Album, in dem sein Saxophon mit der samtigen Stimme Hartmans einen betörenden Dialog eingeht. Nun gedenken mit Branford Marsalis und Dianne Reeves zwei gewichtige Persönlichkeiten des Jazz des großen Saxophonisten und seines legendären Albums. Die beiden greifen Standards wie »My One and Only Love«, »They Say It’s Wonderful« und »Lush Life« auf, verschmelzen dabei den Klang von Stimme und Saxophon auf verführerische Weise und lassen die zärtliche Ausdruckskraft von Coltranes Balladen wieder aufleben.

Branford Marsalis
Branford Marsalis, aufgewachsen in einer Musikerfamilien in New Orleans, Bruder von Wynton Marsalis, ist dreifacher Grammy-Preisträger. Er arbeitet nicht nur mit Symphonieorchestern zusammen, sondern trat mit Greatful Dead und Sting in großen Poparenen auf. Im Wiener Konzerthaus ist er seit 2007 mit seinem Quartett regelmäßig zu Gast.

Dianne Reeves
Dianne Reeves begeistert seit Jahrzehnten mit ihrer großartigen Stimme, die über einen beeindruckenden Umfang verfügt und unterschiedlichste Klangfarben zu erzeugen versteht. Neben zahlreichen anderen Preisen erhielt die lebensbejahende Sängerin insgesamt fünf Grammys. Seit 2002 beehrt sie das Wiener Konzerthaus mit unterschiedlichen Besetzungen immer wieder.

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© Simon Reithofer
Kinderkonzert

Klangmobile: Manu Delago / Max ZT

Manu Delago, Hang
Max ZT, Hackbrett
Philipp Lossau, Ausstattung

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© Daniela Matejschek
Konzert

The King's Singers

The King's Singers
Peter Hicks, Countertenor
Edward Button, Countertenor
Julian Gregory, Tenor
Joseph Edwards, Bariton
Nick Ashby, Bariton
Piers Connor Kennedy, Bass


»Full of noises«
John Rutter: Be not afeard
Thomas Weelkes: Thule, the period of cosmography. Madrigal (1600))
Robert Parsons: Ave Maria
Ludwig Senfl: Das Gläut zu Speyer (1534))
Hildegard von Bingen: Favus distillans
Sir James MacMillan: Blue lobster cafe (A rumoured seed) (2013)
Luciano Berio: 4. Satz: Garlic, good garlic (Cries of London) (1974/1976)
Arvo Pärt: O Adonai (Sieben Magnificat-Antiphone Nr. 2) (1988/1991)
Veljo Tormis: Ratas »The wheel of life«
Makiko Kinoshita:Ashita no uta »Song for tomorrow«
Tōru Takemitsu:Handmade proverbs
Felix Mendelssohn Bartholdy:Hebe deine Augen auf (Engelsterzett aus »Elias« op. 70) (1845–1846)
Ralph Vaughan Williams:The cloud-capp'd towers (Three Shakespeare Songs Nr. 2)
Maurice Ravel:Ronde (Trois chansons für Chor) (1914–1915)
Paul Patterson:Time piece op. 16 (1972)

sowie Close-Harmony-Gesang mit einem abwechslungsreichen Programm aus Folk-, Pop- und Jazzklassikern sowie Vokalarrangements von »Der Barbier von Sevilla«, »Der Hummelflug« u. a.

Full of voices
Vokale Perfektion, eine preisgekrönte Diskografie, die ihresgleichen sucht, und jährlich über 100 umjubelte Konzerte: The King’s Singers, einst von Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge gegründet, zählen zu den stilprägenden A-cappella-Formationen der Welt. Nach ihrem grandiosen Auftritt im Dezember 2024 melden sich die sechs Sänger mit »Full of noises« zurück.

Von der Renaissance bis zur Gegenwart
Das Programm reicht von schottischer Renaissance-Polyphonie über den kristallklaren Minimalismus des 20. Jahrhunderts bis zu ikonischen Jazz-Standards und Close-Harmony-Klassikern der vergangenen Jahrzehnte. Freuen Sie sich auf einen Abend voller klanglicher Überraschungen, ganz im Zeichen von Tradition, Innovation und purer Musikalität!

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© Marco Borggreve
Klavierkonzert

Klavierabend: Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent Aimard, Klavier
SWR Experimentalstudio, Live-elektronische Realisation
Michael Acker, Klangregie
Joachim Haas, Klangregie


Johann Sebastian Bach: Ausgewählte Präludien und Fugen (Das wohltemperierte Klavier, Band II) (1738–1742)
Mark Andre: ...selig ist... (2023–2024)

Musik des Verschwindens

»Es ist eine Musik des Verschwindens. Es ist die Offenbarung der zerbrechlichsten, instabilsten kompositorischen Zwischenräume […]«: Mark Andres »…selig ist…«, vor zwei Jahren von Ausnahmepianist Pierre-Laurent Aimard und dem SWR Exprimentalstudio in Donaueschingen uraufgeführt, ist ein Werk an der Schwelle zwischen Klavierklang und Feldaufnahme, zwischen Schmerz und Trost, zwischen Dies- und Jenseits.

Trostversprechen
Diese zerbrechlichen Klänge, die sich mit überwältigender Intensität nach innen richten, erinnern an das viel zu früh verstorbene Kind eines mit dem Komponisten eng befreundeten Paares und greifen zugleich das Trostversprechen der Seligpreisungen auf, wie sie vom Evangelisten Matthäus überliefert werden. Ihnen voran stellt Aimard ausgewählte Präludien und Fugen von aus dem II. Band von Bachs »Wohltemperiertem Klavier«.

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© Simon Reithofer
Konzert

Atmosphères: Manu Delago & Max ZT

»Deuce Tour 2026«

Manu Delago, Hang
Max ZT, Hackbrett


11. Nov: Klangmobile (​Empfohlen für Erwachsene mit Babys)

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© Anna Cerrato
Lesung

Gunther Eckes / Arsenii Moon

Jonathan Swift: Gullivers Reisen

Gunther Eckes, Lesung
Arsenii Moon, Klavier


Gunther Eckes liest aus Jonathan Swifts »Gullivers Reisen«
Claude Debussy: Pour les arpèges composés (Douze Etudes, Buch 2/11) (1915)
Domenico Scarlatti: Sonate C-Dur K. 159 »La caccia«
Alexander Skrjabin: Prélude C-Dur op. 11/1 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate a-moll K. 109
Alexander Skrjabin: Prélude a-moll op. 11/2 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate d-moll K. 444
Alexander Skrjabin: Prélude fis-moll op. 11/8 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate h-moll K. 27
Alexander Skrjabin:
Prélude es-moll op. 11/14 (24 Préludes) (1888–1896)
Prélude Des-Dur op. 11/15 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate f-moll K. 239 (?)
Alexander Skrjabin:
Prélude B-Dur op. 11/21 (24 Préludes) (1888–1896)
Prélude d-moll op. 11/24 (24 Préludes) (1888–1896)


Jonathan Swift: Gullivers Reisen

Mit dem Roman »Gullivers Reisen« von 1726 schrieb Jonathan Swift eine satirische Allegorie auf das sich zur Demokratie entwickelnde England als der erste größere Staat, in dem eine gewählte Kammer zur zentralen politischen Kraft wurde. Im Lande Liliput, in das der schiffsreisende Arzt Gulliver unfreiwillig gerät, herrscht ein »heftiger Parteienzank« zwischen den Tramecksan, benannt nach ihren hochhackigen Schuhen gegen die Slamecksan, die Schuhe mit niedrigen Absätze tragen. Im Streit der politischen Grundsätze verliert die Politik vor Machtgier und Besserwisserei den Blick für Maß und Mitmenschlichkeit. Mit dem Appell an die Erkenntnis der Leserschaft ruft diese Satire zu Partizipation auf.

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© Augustin Hadelich: Sue Takes Photos / Seong-Jin Cho: Christoph Koestlin
Kammerkonzert

Augustin Hadelich / Seong-Jin Cho

Augustin Hadelich, Violine
Seong-Jin Cho, Klavier


Johannes Brahms: Sonate G-Dur op. 78 für Violine und Klavier (1878–1879)
Leoš Janáček: Sonate für Violine und Klavier (1914–1915/1916–1922)
Amy Beach: Romance für Violine und Klavier (1898)
Sergej Prokofjew: Sonate D-Dur op. 94a für Violine und Klavier (1943/1944)

Zwischen Intimität und Virtuosität

Seit 2024 musizieren Augustin Hadelich und Seong-Jin Cho gemeinsam – zwei herausragende Musikerpersönlichkeiten, die ihre internationale Solistenkarriere mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Kammermusik verbinden.

Johannes Brahms und Leoš Janáček
Zu Beginn ihres Konzerts steht Johannes Brahms’ erste Violinsonate, die einen innigen lyrischen Dialog zwischen Violine und Klavier entspinnt. Mit Leoš Janáčeks Violinsonate folgt ein Werk von ganz anderer Expressivität: sprunghaft, spannungsvoll und emotional unmittelbar.

Amy Beach und Sergej Prokofjew
In der zweiten Konzerthälfte weitet sich das Spektrum von Amy Beachs eleganter »Romance« bis zu Sergej Prokofjews virtuoser 2. Violinsonate. Ursprünglich als Flötensonate komponiert, wurde sie auf Anregung des Geigers David Oistrach für die Violine eingerichtet und verbindet technische Brillanz mit Witz und rhythmischem Esprit: ein Programm voller Kontraste, in dem Hadelich und Cho die ganze Vielfalt des musikalischen Dialogs ausloten.

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© Janoska Ensemble
Kammerkonzert

Janoska Ensemble & Michael Dangl

»Die Fledermaus à la Janoska mit Michael Dangl«

Janoska Ensemble
Ondrej Janoska, Violine
Roman Janoska, Violine
František Janoska, Klavier
Julius Darvas, Kontrabass
Michael Dangl, Schauspiel


Strauss im Janoska-Style

Die Fledermaus à la Janoska – eine brandneue Konzertfassung voller Virtuosität, Witz und unwiderstehlicher Energie: Johann Strauss’ Meisterwerk wird auf frische und fesselnde Weise zum Leben erweckt.

Humorvoller Abend mit Michael Dangl

Michael Dangl führt im Geist Alexander Girardis humorig durch den Abend, indem er singend und spielend in dessen Glanzrollen schlüpft – wie etwa den Zsupán und den Frosch. Der Schauspieler erzählt Anekdoten über den Walzerkönig und gibt auch das »Rauschlied« aus »Künstlerblut« zum Besten. Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend im einzigartigen Janoska-Style!

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© Olivier Seignette
Lesung

Originalton: Emmanuel Carrère

»Kolchose«

Emmanuel Carrère, Gespräch und Lesung in französischer Sprache
Gabriel Proedl, Moderation
N.N., Lesung in deutscher Sprache
Isolde Schmitt, Übersetzung


Emmanuel Carrère liest aus seinem Buch »Kolchose« und spricht darüber mit Gabriel Proedl. Das Gespräch findet auf Französisch und Deutsch statt und wird live übersetzt. Übersetzung des deutschen Textes: Claudia Hamm.

Familienepos eines preisgekrönten Autors

Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Emmanuel Carrère liest aus seinem neuen Buch »Kolchose«, einem beeindruckenden Familienepos, in dem sich private Schicksale und die großen Umbrüche des 20. und 21. Jahrhunderts verbinden.

Emmanuel Carrère liest aus »Kolchose«
2023 stirbt Hélène Carrère d’Encausse, die berühmteste Russland-Historikerin Frankreichs, Vorsitzende der Académie française und Emmanuel Carrères Mutter, kurz darauf ihr Mann Louis. Beim Ausräumen der elterlichen Wohnung stößt Carrère auf die umfangreichen genealogischen Recherchen seines Vaters und er beginnt, die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichten von vier Generationen in Russland, Georgien, im deutschen Exil und in Frankreich nachzuzeichnen.

Familien- & Zeitgeschichte
Wie politische Geschichte die persönliche schlagartig umwerfen kann, wird dabei bis in die Gegenwart erkennbar. »Kolchose« reicht bis zum Ukraine-Krieg, dessen Beginn Carrère in Moskau miterlebt, und den Umwälzungen in Georgien, denen sich seine Cousine, die Präsidentin Salome Surabischwili, stellen muss. Die Entstehung eines »gigantischen Dystopia« und die weltweite Fassungslosigkeit darüber werfen einmal mehr die Frage auf, wie wir uns unser Leben erzählen. ​

Die Lesung findet in französischer Sprache statt und wird ins Deutsche übersetzt.

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© Gautier Capucon: J. Bort Warner; Renaud Capucon: Simon Fowler
Konzert

Orchestre Philharmonique de Radio France / Renaud & Gautier Capuçon / van Zweden

Orchestre Philharmonique de Radio France
Renaud Capuçon, Violine
Gautier Capuçon, Violoncello
Jaap van Zweden, Dirigent


Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102 (1887)
Hector Berlioz: Episode de la vie d’un artiste. Symphonie fantastique op. 14 (1830)

Gleichgesinnte und Antipoden

Clara Schumann nannte es ein »Versöhnungswerk«, das Doppelkonzert von Johannes Brahms für Violine und Violoncello. Nach einem Zwist mit seinem Freund, dem Geiger Joseph Joachim, komponierte Brahms dieses Werk, das sein letztes Solokonzert werden sollte. Für den Cellopart war Joachims Freund und Quartettpartner Robert Hausmann vorgesehen.

Ein berühmtes Geschwisterpaar
Im Konzert des Orchestre Philharmonique de Radio France schließen sich die beiden als Solisten äußerst erfolgreichen Geschwister Renaud und Gautier Capuçon wieder einmal zusammen und lassen das Publikum an ihrem blinden Verständnis teilhaben.

Aus dem Leben eines Künstlers
Nach dem klassisch-romantischen Konzert von Brahms erklingt mit der »Symphonie fantastique« von Hector Berlioz außerdem der musikalische Konterpart des 19. Jahrhunderts, das Initiationswerk der Programmusik, das die verzweifelte und von wahnhaften Träumen geprägte Liebesgeschichte eines Künstlers in Musik setzt.

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© Luis Duarte
Konzert

Il Suonar Parlante Orchestra / Ghielmi

Il Suonar Parlante Orchestra
Flavio Losco, Violine
Nicolas Penel, Violine
Maxime Alliot, Violine
Laurent Galliano, Viola
Marco Testori, Violoncello
Riccardo Coelati Rama, Kontrabass
Florian Birsak, Cembalo
Vittorio Ghielmi, Viola da gamba, Leitung


»Le diable et la sorcière«. Une soirée parisienne
Marin Marais: Prélude (Pièces en Trio) (1692))
Jean-Philippe Rameau: La La Poplinière
Antoine Forqueray: La Girouette »Die Wetterfahne«
Jean-Philippe Rameau: La timide. Première rondeau a-moll (Cinq pièces pour clavecins seul, extraites de Pièces de clavecin en concerts Nr. 3) (1741))
Antoine Forqueray: La Portugaise (1747))
Jean-Philippe Rameau: Tambourin (1741)): La poule g-moll (Nouvelles suites de pieces de clavecin Nr. 12) (1728) ca.)
Antoine Forqueray: Gigue La Sorcière »Die Hexe«
La Léon Sarabande
Jean-Philippe Rameau:
La boucon (1741))
Les sauvages g-moll (Nouvelles suites de pièces de clavecin Nr. 14) (1728) ca.)
Antoine Forqueray: La Régente
Jean-Philippe Rameau: La Forqueray
Antoine Forqueray: La Forqueray (1747))
Jean-Baptiste Forqueray: La Du Vaucel (1747))
Jean-Philippe Rameau: Le marais
Jean-Baptiste Forqueray: Chaconne La Morangis (1747)
Jacques Duphly: La Forqueray (Pièces de Clavecin, Troisième Livre) (1756))
Antoine Forqueray: La Rameau (Suite Nr. 5 c-moll) (?)
Jean-Philippe Rameau: L'enharmonique g-moll (Nouvelles suites de pièces de clavecin Nr. 15) (1728) ca.)
Antoine Forqueray: Jupiter (?)
Jean-Philippe Rameau: L'egyptienne g-moll (Nouvelles suites de pièces de clavecin Nr. 16) (1728) ca.)

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© Klara Beck
Konzert

Vincent Dubois, Orgel

Vincent Dubois, Orgel

César Franck: Choral Nr. 1 E-Dur M 38 (1890)
Louis Vierne:
Feux follets op. 53/4 (Pièces de fantaisie) (1926–1927)
Clair de lune op. 53/5 (Pièces de fantaisie) (1926–1927)
Toccata op. 53/6 (Pièces de fantaisie) (1926–1927)
Camille Saint-Saëns: Danse macabre. Symphonische Dichtung g-moll op. 40 (Bearbeitung: Edwin Lemare) (1874)
Maurice Duruflé: Prélude, adagio et choral varié sur le »Veni Creator« op. 4 (1930)
Maurice Ravel: Rigaudon, Menuet und Toccata (Le tombeau de Couperin) (Bearbeitung: Vincent Dubois) (1914–1917)

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© Andrea Humer
Konzert

Wiener KammerOrchester / Daniel Ottensamer / de Vriend

Wiener KammerOrchester
Daniel Ottensamer, Klarinette
Jan Willem de Vriend, Dirigent


Wolfgang Amadeus Mozart:
Ouverture zu »Lucio Silla« K 135 (1772)
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur K 622 (1791)
Luigi Cherubini: Introduction (Chant sur la mort d'Haydn) (1804–1805)
Joseph Haydn: Symphonie G-Dur Hob. I/94 »Mit dem Paukenschlag« (1791)

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© Thomas Rabsch
Klavierkonzert

Klavierabend: Lukas Sternath

Lukas Sternath, Klavier

Franz Liszt:
Der Wanderer S 558/11 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 489) (1819/1837–1838)
Frühlingsglaube S 558/7 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 686) (1820–1822/1837–1838)
Auf dem Wasser zu singen S 558/2 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 774) (1821–1822/1837–1838)
Am Tage Allerseelen S 562/1 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 343) (1816/1840)
Der Müller und der Bach S 565/2 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 795/19) (1823/1846)
Franz Schubert: Fantasie C-Dur D 760 »Wanderer-Fantasie« (1822)
Franz Liszt:
Années de pèlerinage, deuxième année, Italie S 161 (1838–1861)
Poetisch-virtuose Wanderschaft

Vier Jahre ist es her, dass der Wiener Lukas Sternath beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb Aufsehen erregte: Sieben Sonderpreise und der erste Preis wurden dem Pianisten zuteil. Seither war er zwei Saisonen lang Great Talent der Wiener Konzerthausgesellschaft, eine Saison Rising Star der ECHO, European Concert Hall Organisation, trat bei den BBC Proms auf, gab sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern und an so renommierten Häusern wie dem Leipziger Gewandhaus und der Hamburger Elbphilharmonie.

Zwischen Schubert und Liszt
Sein Zyklusdebüt bei »Klavier im Mozart-Saal« gestaltet der erst 25-Jährige als poetisch-virtuose Wanderschaft: als eine Reise zwischen Schubert und Liszt, zwischen Wort und Ton. Den Ausgangspunkt bildet Schuberts Lied »Der Wanderer«, das, wie so viele Lieder, auch über Liszts Schreibtisch und Klaviatur den Weg in die Musikgeschichte fand. Von ihm ausgehend führt der Klavierabend nicht nur zu einer Reihe weiterer Liszt’scher Bearbeitungen der schönsten Lieder Schuberts, sondern auch zu Schuberts »Wanderer-Fantasie«, in der der Komponist das Motiv aus dem titelgebenden Kunstlied zitiert. Die zweite Hälfte des Rezitals führt ganz zu Franz Liszt: zu dessen »Années de pèlerinage«, bei denen Goethes Entwicklungsroman »Wilhelm Meisters Lehrjahre« Pate stand. Hier allerdings ist gewiss: Dies sind keine Lehrjahre, hier ist ein wahrer Meister am Wort und am Podium!

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© Nikola Hillebrand, Andrè Schuen © Guido Werner; Julius Drake © Marco Borggreve
Liederabend

Nikola Hillebrand / Andrè Schuen / Julius Drake

Nikola Hillebrand, Sopran
Andrè Schuen, Bariton
Julius Drake, Klavier


Robert Schumann:
Liederkreis nach Gedichten von Heinrich Heine op. 24 (1840)
Lieder und Duette von Johannes Brahms und Robert Schumann

Was die Musik erzählt

Unser Porträtkünstler Andrè Schuen beginnt seine Personale mit einem Liederabend: Der träumerisch-nostalgische Liederkreis von Robert Schumann op. 24 steht dabei u. a. auf dem Programm – Schumanns erste Auseinandersetzung mit den Gedichten von Heinrich Heine aus dem Jahr 1840: »Ach, Clara, was das für eine Seligkeit ist, für Gesang zu schreiben; die hatte ich lang entbehrt«, schrieb der Komponist an seine Braut im Jahr ihrer Hochzeit, in dem er auch das Lied für sich entdeckte.

Andrè Schuen über den Liedgesang
Der Bariton gestaltet den Abend mit Liedbegleiter Julius Drake. »Es geht nie darum, eine bestimmte Interpretation durchzusetzen, sondern gemeinsam herauszufinden, was die Musik in diesem Moment erzählt«, sagt Schuèn über die Zusammenarbeit. Jeder bringt seine Impulse ein, aber das gemeinsame Ziel ist das Werk selbst, das im Dialog entsteht.

Sopranistin Nikola Hillebrand
Neben dem Liederkreis stehen Lieder und Duette von Johannes Brahms und Robert Schumann auf dem Programm, bei denen Nikola Hillebrand, äußerst geschätzt wegen ihres leuchtenden Soprans, mitwirkt. Die erfolgreiche Opernsängerin schätzt Liedgesang besonders, weil man hier nicht in eine Rolle schlüpft, sondern ganz man selbst ist – und im Austausch mit Liedpartner und Pianist.

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© Maria Frodl
Konzert

Mnozil Brass

Strau$$. Ein Tänzchen zwischen den Stühlen

Mnozil Brass
Thomas Gansch, Trompete
Robert Rother, Trompete
Roman Rindberger, Trompete
Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete
Gerhard Füßl, Posaune
Zoltán Kiss, Posaune
Matthias Haslinger, Tuba


Mnozil Brass und der Walzerkönig

Mnozil Brass und der Walzerkönig

Dass das walzerbesoffene »Duidu, Duidu« und sein relaxtes Pendant »Dudidubidu« tatsächlich nur einen Katzensprung voneinander entfernt sind, ist den Meistern von Mnozil Brass seit Ewigkeiten klar. Schon seit mehr als dreißig Jahren kurven die sieben Kapazunder mit der größten Selbstverständlichkeit und ihren blitzenden Blasgeräten zwischen Johann Strauss und Frank Sinatra hin und her. Die weihevolle Erhabenheit der einen Seite kümmert sie ebenso wenig wie die vermeintliche Banalität der anderen. Aber Strauss – den sowohl Brahms, Wagner und Verdi als auch die Handwerker und die Mädels aus der Vorstadt (und selbst ein Gershwin) glühend verehrten – war der Urvater des nonchalanten Tändelns zwischen den Stühlen. Er war der erste, der die Trennung von E- und U-Musik unterlief und als Walzerkönig zum Massenphänomen wurde – süßer die Kassen nie klingelten. In Strau$$ enthüllen Mnozil Brass nun wirklich alles über Strauss, auch das Letzte. Am Ende bleibt da nichts als die nackte Wahrheit.

Besetzungswechsel bei der Tuba

Dieses Konzert ist das erste im Wiener Konzerthaus, bei dem Mnozil Brass mit einem neuen Gesicht auftritt: Nach beinahe 35 als Tubist verlässt Wilfried Brandstötter die Band. »Es ist wunderbar, dass wir das gesamte Genre neu definieren konnten«, so Brandstötter in seinem Abschiedsstatement. Seine Nachfolge übernimmt Matthias Haslinger, Absolvent der Bruckneruni und ehemaliger Student Brandstötters. Haslinger spielt in verschiedenen Bands und ist Tubist im Kärntner Symphonieorchester. Zudem arrangiert und komponiert er – eine ideale Ergänzung für Mnozil Brass.

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© Sylvain Barrès
Kammerkonzert

Rising Stars: Ava Bahari, Violine

Ava Bahari, Violine
für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Konserthuset Stockholm, Cité de la musique – Philharmonie de Paris und NOSPR Katowice
Nathanaël Gouin, Klavier


Igor Strawinski: Divertimento (Le baiser de la fée) (Fassung für Violine und Klavier) (1938–1939)
Elfrida Andrée: Zwei Romanzen für Violine und Klavier (1884)
Anders Hillborg: Neues Werk (EA) Kompositionsauftrag von Konserthuset Stockholm, Cité de la musique – Philharmonie de Paris, NOSPR Katowice und European Concert Hall Organisation
Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier »Kreutzer-Sonate« (1802–1803)

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© Simeon Koerber
Kammerkonzert

Musica Juventutis: Grujic / EMXAVIAN-Saxophonquartett / Rehberger

Alexandar Grujic, Klarinette
EMXAVIAN-Saxophonquartett
Franz Xaver Gumpenberger, Saxophon
Anže Klančar Jurjavčič, Saxophon
Emma Nigg, Saxophon
Vid Verdinek, Saxophon
Simone Rehberger, Klavier


Werke von Francis Poulenc, György Ligeti, Clara Schumann und Sergej Rachmaninoff

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© Jan Frankl
Konzert

Steinhauer / Rosmanith / Pinkl / Graf / Burger

Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit

Erwin Steinhauer, Lesung
Peter Rosmanith, Percussion, Hang
Joe Pinkl, Tuba, Posaune, Klavier
Georg Graf, Saxophon, Klarinette, Flöte
Anton Burger, Violine


Erwin Steinhauer spielt und spricht Szenen aus Karl Kraus' »Die letzten Tage der Menschheit. Tragödie in fünf Akten mit Vorspiel und Epilog«

Geschriebene Schauspielkunst mit Musik

»Was ich schreibe, ist geschriebene Schauspielkunst!«, so Karl Kraus. Und genau in diesem Sinne präsentiert Erwin Steinhauer dessen monumentales Werk »Die letzten Tage der Menschheit«, das als unmittelbare Reaktion auf den Ersten Weltkrieg entstanden ist. Karl Kraus gastierte rund 170 Mal im Wiener Konzerthaus, darunter mehrmals mit Lesungen seines berühmtesten Werkes. »Tonfälle rasen und rasseln durch die Zeit und schwellen zum Choral der unheiligen Handlung«, heißt es in der Vorrede. Und der zum Kammerschauspieler ernannte Erwin Steinhauer trifft jeden erforderlichen Ton der zahlreichen Figuren aus dem Kraus’schen Kosmos – von derb-ignorant über blutleer bis hin zu aufgeregt gackernd. Umrahmt von Ausschnitten aus Militär- und Salonmusik, Operettenhits und Heurigenliedern, interpretiert von Peter Rosmanith, Joe Pinkl, Georg Graf und Anton Burger, wird die ergreifende Darbietung zum Gesamtkunstwerk.

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© Annamaria Kowalsky
Kammerkonzert

Jess-Trio-Wien / Selditz / Wagner

Jess-Trio-Wien
Elisabeth Jess-Kropfitsch, Violine
Stefan Jess-Kropfitsch, Violoncello
Johannes Jess-Kropfitsch, Klavier
Thomas Selditz, Viola
Dominik Wagner, Kontrabass


Ludwig van Beethoven: Trio in einem Satz B-Dur WoO 39 (1812)
Franz Schubert:
Der Hirt auf dem Felsen D 965 (Bearbeitung für Violine, Violoncello und Klavier: Jess-Trio Wien) (1828)
Klavierquintett A-Dur D 667 »Forellenquintett« (1819)

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© Manu Theobald
Neue Musik

Arditti Quartet

Betsy Jolas x György Kurtág

Arditti Quartet
Irvine Arditti, Violine
Ashot Sarkissjan, Violine
Ralf Ehlers, Viola
Lucas Fels, Violoncello


Betsy Jolas:
Quartett Nr. 3 für Streicher (1973)
Quartett Nr. 8 für Streicher »Topeng« (2019)
György Kurtág:
Six Moments Musicaux op. 44 (2005)
Aus der Ferne III (1991)
Aus der Ferne V (1999)
Officium breve in memoriam Andreæ Szervánszky op. 28 (1988–1989)
Clov's last Monologue (2014)
Hommage a Mihály András. Zwölf Mikroludien op. 13 für Streichquartett (1977–1978)
Arioso. Hommage à Walter Levin 86 in Alban Bergs Manier (2009)
Streichquartett op. 1 (1959)

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© Michelle Rassnitzer
Popmusik

City Sounds: SODL Live

Sodl, Gesang, Gitarre
Paulina Scholz, Violine, Gesang
Leo Weidinger, Bass, Gesang
Matthias Pfaffl, Schlagzeug


Stehkonzert

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© Pivlax Film
Konzert

a nocte temporis / Van Mechelen

Bach-Kantaten

a nocte temporis
Reinoud Van Mechelen, Tenor, Leitung


Johann Sebastian Bach:
Ich armer Mensch, ich Sündenknecht BWV 55 (1726)
Meine Seele rühmt und preist BWV 189 (?)
Ouverture / Orchestersuite Nr. 2 h-moll BWV 1067 (1717–1723 ca.)
Ich habe genug BWV 82 (1727)

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© Neumayr/Christian Leopold
Konzert

Wiener Symphoniker / Schuen / Popelka

Wiener Symphoniker
Andrè Schuen, Bariton
Petr Popelka, Dirigent

22.11.: Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer:
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Helmut Lackinger, Violine
Alexandra Winkler, Violine
Kurt Franz Schmid, Klarinette
Ingrid Eder, Knopfharmonika
Heinz Hromada, Kontragitarre
Barbara Rett, Moderation


Gustav Mahler:
Adagietto (Symphonie Nr. 5) (1901–1902)
Der Schildwache Nachtlied (Des Knaben Wunderhorn) (1892)
Rheinlegendchen (Des Knaben Wunderhorn) (1893)
Des Antonius von Padua Fischpredigt (Des Knaben Wunderhorn) (1893)
Lied des Verfolgten im Turm (Des Knaben Wunderhorn) (1898)
Der Tamboursg'sell (Des Knaben Wunderhorn) (1901)
Wo die schönen Trompeten blasen (Des Knaben Wunderhorn) (1898)
Revelge (Des Knaben Wunderhorn) (1899)

Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit
Symphonisches Schrammelquintett Wien


Aus des Knaben Wunderhorn

Verlust, Abschied, Hoffnung, Angst: Gustav Mahlers Lieder aus »Des Knaben Wunderhorn« zeigen das Schicksal des Menschen, insbesondere des Soldaten, in all seiner Vielfältigkeit. Den Porträtkünstler Andrè Schuen interessiert, »wie unterschiedlich Mahler den Menschen zeigt – mit all seinen Hoffnungen, seiner Verletzlichkeit, seinem Humor und seiner Abgründigkeit«. Im Konzert der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Petr Popelka steht eine Auswahl der »Wunderhorn«-Lieder auf dem Programm, eingeleitet vom berühmten Adagietto aus der 5. Symphonie.

20.11.:
Ausklang mit dem Symphonischen Schrammelquintett Wien:
Nach dem Konzert sorgt das Symphonische Schrammelquintett Wien im Großen Foyer für einen beschwingten Ausklang des Abends: In originaler Schrammelbesetzung spielt es Melodien der Strauss-Dynastie, der Brüder Schrammel oder von Josef Lanner.

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© Stephan Polzer
Konzert

Wiener KammerOrchester / Neubauer / Hattori

Wiener KammerOrchester
Martina Neubauer, Sopran
Joji Hattori, Moderation, Dirigent


Felix Mendelssohn Bartholdy: 1. Satz: Grave – Allegro (Streichersymphonie Nr. 4 c-moll)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Temerari ... Come scoglio »Ihr Verwegnen ... Wie der Felsen« (Rezitativ und Arie der Fiordiligi aus »Così fan tutte« K 588) (1790)
Edvard Grieg: An der Wiege op. 68/5 (Lyrische Stücke) (1898)
Carl Maria von Weber:
Wie nahte mir der Schlummer ... Leise, leise, fromme Weise (Rezitativ und Arie der Agathe aus »Der Freischütz« J 277) (1817–1821)
Gabriel Fauré: Pavane op. 50 (Bearbeitung für Kammerorchester: Joji Hattori) (1887)
Charles Gounod: Ah, je ris de me voir si belle (Juwelen-Arie der Margarethe aus »Faust«) (1859)
Johann Strauß (Sohn): Grüß dich Gott, du liebes Nesterl (Lied aus »Wiener Blut«) (1899)
Ralph Vaughan Williams: Two Hymn-Tune Preludes (1936)
Samuel Coleridge-Taylor: Four Novelletten op. 52

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© Carlos Suárez
Klavierkonzert

Glocal Piano Festival

120 Teilnehmer:innen, 60 Stunden Klaviermusik, 10 Vorrunden weltweit, 10 Finalist:innen. Die österreichische Ausgabe des Glocal Piano Festival präsentiert 13 Pianist:innen mit über 6 Stunden Klaviermusik. Wählen Sie unsere:n Teilnehmer:in für das Finale des 66. Internationalen Klavierwettbewerbs »Ferruccio Busoni« in Bozen.

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© Takehiko Tokiwa
Jazz

Chris Potter Trio

Chris Potter Trio
Chris Potter, Saxophon
Matt Brewer, Bass
Kendrick Scott, Schlagzeug


Trio mit Drive

Chris Potter zählt zu den prägenden Saxophonisten des Jazz. Als gefragter Sideman, u. a. von Dave Holland, John Scofield und Pat Metheny, entwickelte er rasch seinen eigenen Stil: Er vereint Post Bop, experimentellen Jazz, groove-basierte Musik und elektronische Texturen.

Der prägende Saxophonist im Wiener Konzerthaus
Seit seinem Debüt im Oktober 2002 war Chris Potter bereits mehrfach im Wiener Konzerthaus zu Gast. Zum Auftakt von »Jazz unplugged« ist er erstmals mit Matt Brewer und Kendrick Scott zu erleben. Damit holt der Grammy-nominierte Saxophonist, Komponist und Bandleader einen der meistbeschäftigten Bassisten unserer Zeit und eine wahre Drum-Legende an seine Seite. Das Trio präsentiert Musik, die tief in der Tradition verwurzelt ist und spontan höchst virtuos und dennoch leichtfüßig weiterentwickelt wird.

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Wiener Konzerthaus - Backstage
Führung

Wiener Konzerthaus Backstage

Führung in deutscher oder englischer Sprache

Hinter den Kulissen des lebendigsten Musikhauses Wiens

Sind Sie neugierig, was sich hinter den Kulissen des Wiener Konzerthauses abspielt? Interessieren Sie sich für die Geschichte und die Architektur unseres schönen Gebäudes? Dann kommen Sie zu einer Backstage-Führung und entdecken Sie das Konzerthaus von einer anderen, neuen Seite.

Neben den vier Konzertsälen zeigen wir Ihnen Räumlichkeiten wie Künstler:innenzimmer, Technikbereiche und Orchestergarderobe – nach Möglichkeit in Kombination mit einem kurzen Probenbesuch. Karten sind online oder im Ticket- & Service-Center erhältlich.

Treffpunkt
Eingangsfoyer
(Lothringerstraße 20)

Preis
€ 8,50 Erwachsene
€ 4,00 Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre
Eintritt frei: Kinder bis 6 Jahre

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Online

Digitale Konzerte

Treten Sie ein in unseren digitalen Konzertsaal und genießen Sie feine Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Veranstaltungen sind momentan nicht möglich, aber Musikerinnen und Musiker wollen spielen. Wir geben Ihnen dafür eine Bühne und Sie, liebes Publikum können auf diese digitale Weise Konzerte aus der ersten Reihe hören. Alle Konzerte sind kostenlos zugänglich, Sie können aber Künstlerinnen und Künstler, die unter dieser herausfordernden Zeit besonders leiden, unkompliziert mit einer Geldspende unterstützen. Die Erlöse gehen zur Gänze an die Musikerinnen und Musiker!

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Online-Shop

Online-Shop des Wiener Konzerthauses

CDs
DVDs
Bücher
Gutscheine

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Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft



Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.



Infotelefon: +43 1 24200-100

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Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Kulturveranstaltung Esterhazy Eisenstadt Eisenstadt, Esterházyplatz 5
Konzerte / Konzert Musikverein Wien Wien, Musikvereinsplatz 1
Konzerte / Konzert Tonhalle-Orchester Zürich
Konzerte / Konzert Mozarthaus
Mozart Ensemble Wien
Wien, Singerstr. 7
Konzerte / Neue Musik ensemble XXI. jahrhundert​ Wien, Weihburggasse 4/36
Konzerte / Chor Bolschoi Don Kosaken Strasshof, Flugfeldstraße 9
Konzerte / Orchester Bruckner Orchester Linz
Konzerte / Konzert Junge Phiilharmonie Wien Wien, Seilerstätte 12/10
Konzerte / Musik Ehrbar Chamber Music Society Wien Wien, Mühlgasse 30
Konzerte / Klavierkonzert Ehrbar Saal Wien Wien, Mühlgasse 30
Konzerte / Konzert ORF Radio-Symphonie-orchester Wien Wien , Argentinierstraße 30a
Konzerte / Konzert Borromäus-Saal
So 18.10.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Konzert Musik am 12ten Wien, Severin-Schreiber-Gasse 3
Konzerte / Kammerkonzert Pandolfis Consort Wien Wien, 1010
Konzerte / Konzert Vivaldi in der Karlskirche Wien, Argentinierstraße 1

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