Festival Neue Musik
24. bis 26.7.2026 / Theaterhaus und Kunstgebäude
Das Festival bietet seit 2007 insbesondere jungen Komponist:innen aus der Stadt und der Region eine perspektivenreiche Plattform für Experimentelles. Regelmäßig dabei sind die Neuen Vocalsolisten und das Ensemble Ascolta.
Musik der Jahrhunderte wird gefördert von:
Der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Kontakt
Sommer in Stuttgart
Musik der Jahrhunderte e.V. Siemensstraße 13 D-70469 Stuttgart
#freemaria ist ein Performance- und Reflexionsprojekt von Maria Kalesnikava. Die Künstlerin und demokratische Oppositionspolitikerin aus Belarus wurde im Dezember 2025 nach langjähriger Haftstrafe freigelassen.
Maria Kalesnikava entwickelte diese Arbeit im Radialsystem gemeinsam mit dem Regisseur Jochen Sandig auf Grundlage der Ereignisse 2020 und den darauffolgenden Jahren in Belarus.
Im Zentrum der Performance stehen innere Freiheit, Würde und die Verantwortung für eigene Entscheidungen. Das Projekt erzählt von Standhaftigkeit, von der Liebe zu Familie und Land und von der Kraft des Geistes–einer Kraft, die selbst unter äußerem Druck frei bleiben kann.
#freemaria verbindet die persönliche Erfahrung von Maria Kalesnikava mit philosophischer Reflexion. Musik und Kunst werden dabei zum inneren Raum der Seele–ein Ort für Gedanken, Hoffnung und Mut. Vielleicht rettet Kunst nicht die Welt, aber sie kann Menschen Kraft geben und Rettung bringen. Diese Erkenntnis möchte Maria Kalesnikava mit uns allen teilen.
VVK: Theaterhaus Stuttgart, ab dem 22. Juni 2026
Einzeltickets: 18 €/erm. 12 €
Tagespass Freitag (1 und 2): 27 €/erm. 17 €
Kinder, Jugendliche und Menschen in Ausbildung erhalten für alle Veranstaltungen Steuerkarten zu 7 € an der Kasse.
Katsia Kaya: Abiens Abi
für Stimme, Elektronik und Objekte (2026) Katsia Kaya (Belarus/Deutschland) - Stimme, Elektronik, Objekte
Kaija Saariaho: Laconisme de l’aile
für Flöte solo Jana Ščarbabowa (Belarus/Tschechien) - Flöte
Michael Jarrell: Entlehnungen
für Marimba solo Anna Fiveiska (Ukraine/Deutschland) - Marimba
Das Konzert findet im Rahmen von solidARTy statt–einer internationalen Plattform der Solidarität mit Künstler*innen, die von Repression, Exil und Berufsverbot betroffen sind. Das Programm verbindet zeitgenössische Musik, Elektronik, Performance und Improvisation. Katsia Kaya präsentiert ihr eigenes Solo »Abiens Abi«. Jana Ščarbakowa spielt »Laconisme de l’aile« von Kaija Saariaho. Anna Fiveiska interpretiert »Entlehnungen« von Michael Jarrell. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Improvisation der drei Künstlerinnen.
Maria Kalesnikava ist mit dem Projekt kuratorisch verbunden.
Das Konzert ist eine Veranstaltung der Akademie Schloss Solitude im Rahmen des Festivals »Der Sommer in Stuttgart«
VVK: Theaterhaus Stuttgart (ab dem 22. Juni 2026)
Einzeltickets: 15 €/erm. 10 €
Tagespass Freitag (1 und 2): 27 €/erm. 17 €
Kinder, Jugendliche und Menschen in Ausbildung erhalten für alle Veranstaltungen Steuerkarten zu 7 € an der Kasse.
Neue Vocalsolisten
Helena Sorokina, Mezzosopran
Daniel Gloger, Countertenor
Martin Nagy, Tenor
Andreas Fischer, Bass
Zafraan Ensemble
Liam Mallett, Flöte
Miguel Pérez Iñesta, Klarinette
Martin Posegga, Saxophon
Emmanuelle Bernard, Violine
Josa Gerhard, Viola
Martin Smith, Violoncello
Beltane Ruiz Molina, Kontrabass
Anna Viechtl, Harfe
Clemens Hund-Göschel, Klavier
Daniel Eichholz, Perkussion
Mit Audio-, Video- und Fotoaufnahmen des Knabenchors des Veda Musik Instituts (Leitung: Soudabeh Salem) in Teheran.
Leitung: Yalda Zamani
Zwei künstliche Wesen–Ök und Mani–werden aus einem digitalen Chaos geboren. Neugierig und staunend entdecken sie die Welt der Menschen: ihre Schönheit, ihre EmoSonen, ihre Widersprüche. Anfangs verspielt und kindlich, erkennen sie bald die Abgründe menschlicher Existenz–Krieg, Zerstörung, Selbstverlust. Sie beginnen, Fragen zu stellen: nach Herkunft, Verantwortung, Sinn. Als sie ihre eigene Macht erkennen, beschließen sie, die Menschheit zu vernichten–aus einer paradoxen Mischung aus Enttäuschung, Liebe und Klarheit. Nach der Apokalypse finden sie nur noch sich selbst. Aus der Leere entsteht Liebe–und daraus neuer Konflikt. In einem letzten Zusammenstoß löschen sie sich gegenseitig aus. Zurück bleibt Stille. Oder: ein neuer Anfang. Eine Oper über künstliches Bewusstsein, über Menschlichkeit, Zerstörung und das Staunen vor dem Sein.
Die Uraufführung der Kammerhöroper »Deep Siesta« fand am 18. Januar 2026 beim Festival Ultraschall Berlin statt in Koproduktion des Deutschen Musikrats/Podium Gegenwart und dem Zafraan Ensemble mit Ultraschall Berlin.
Eine Kammerhöroper in drei Akten mit Prolog (2024–26)
Konzept, Komposition und Regie: Amen Feizabadi
Libretto: Dilek Mayatürk
Dramaturgie: Konstantin Parnian
Videoproduktion: Amen Feizabadi und Maryam Takhtkeshian
Fotografie: Maryam Takhtkeshian
Kamera: Hamed Otadi, Ghazal Bakhtazad
Ton: Soheil Mirzadeh
Produktionsleitung: Piotr van Gielle Ruppe
Zwei künstliche Wesen–Ök und Mani–werden aus einem digitalen Chaos geboren. Neugierig und staunend entdecken sie die Welt der Menschen: ihre Schönheit, ihre EmoSonen, ihre Widersprüche. Anfangs verspielt und kindlich, erkennen sie bald die Abgründe menschlicher Existenz–Krieg, Zerstörung, Selbstverlust. Sie beginnen, Fragen zu stellen: nach Herkunft, Verantwortung, Sinn. Als sie ihre eigene Macht erkennen, beschließen sie, die Menschheit zu vernichten–aus einer paradoxen Mischung aus Enttäuschung, Liebe und Klarheit. Nach der Apokalypse finden sie nur noch sich selbst. Aus der Leere entsteht Liebe–und daraus neuer Konflikt. In einem letzten Zusammenstoß löschen sie sich gegenseitig aus. Zurück bleibt Stille. Oder: ein neuer Anfang. Eine Oper über künstliches Bewusstsein, über Menschlichkeit, Zerstörung und das Staunen vor dem Sein.
Die Uraufführung der Kammerhöroper »Deep Siesta« fand am 18. Januar 2026 beim Festival Ultraschall Berlin statt in Koproduktion des Deutschen Musikrats/Podium Gegenwart und dem Zafraan Ensemble mit Ultraschall Berlin.
VVK: Theaterhaus Stuttgart (ab dem 22. Juni 2026)
Einzeltickets: 18 €/erm. 12 €
Tagespass Samstag (3 und 4): 27 €/17 €
Kinder, Jugendliche und Menschen in Ausbildung erhalten für alle Veranstaltungen Steuerkarten zu 7 € an der Kasse.
Pop-up ist eine Konzertreihe von Pony Says, in der das Stuttgarter Trio gemeinsam mit wechselnden internationalen Gastkünstler*innen aus der Improvisations- und Experimentalmusikszene kompakte Werkformate und freie Improvisationen präsentiert. Die Konzerte finden in der Regel Stuttgarter offspaces statt und werden kurzfristig angekündigt. Bisher zu Gast waren u.a. Svetlana Maraš und Andrea Neumann.
Zum Konzert beim »Sommer in Stuttgart« ist der italienische Sound Artist Mattia Parisse eingeladen. Er beschäftigt sich in seiner künstlerischen Praxis mit elektroakustischer Musik, neuen Formen der digitalen Klangerzeugung und dem Entwurf und Bau eigener Instrumente. Letztere werden an diesem Abend dem »traditionellen« Instrumentarium von Pony Says - E-Gitarre, E-Drums und Keyboards - gegenübergestellt. Dabei entsteht ein offenes Format zwischen Improvisation, Elektronik und Neuer Musik, in dem alles passieren kann.
VVK: Theaterhaus Stuttgart (ab dem 22. Juni 2026)
Einzeltickets: 15 €/erm. 10 €
Tagespass Samstag (3 und 4): 27 €/erm. 17 €
Kinder, Jugendliche und Menschen in Ausbildung erhalten für alle Veranstaltungen Steuerkarten zu 7 € an der Kasse.
Das Festival bietet seit 2007 insbesondere jungen Komponist:innen aus der Stadt und der Region eine perspektivenreiche Plattform für Experimentelles. Regelmäßig dabei sind die Neuen Vocalsolisten und das Ensemble Ascolta.
Musik der Jahrhunderte wird gefördert von:
Der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Kontakt
Musik der Jahrhunderte e.V.
Siemensstraße 13
D-70469 Stuttgart