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Young Euro Classic

31.7. bis 16.8.2026 | Konzerthaus Berlin

Seit seiner ersten Saison im Jahr 2000 hat sich Young Euro Classic zur wichtigsten Plattform des internationalen Orchesternachwuchses für die europäische klassische Musiktradition entwickelt. Stets mit einem offenen Ohr für klangvolle Hochkulturen außerhalb Europas, hat sich das Festival im Sinne seiner demokratischen Grundidee dem unvoreingenommenen Austausch der Kulturen, Traditionen und Länder verschrieben. Musikalischer Nachwuchs aus aller Welt, der sich der europäischen Orchestertradition verschrieben hat, die gemeinsame Passion für die Musik und Konzerte auf höchstem Niveau sind der Markenkern des Festivals.

Kontakt

Young Euro Classic
Dr. Gabriele Minz GmbH
Meierottostr. 6
D-10719 Berlin

Telefon: +49 (0)30-8410 8909

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Young Euro Classic

Konzert

Beethovens „Geistertrio” und Brahms' Klavierquintett

Gastkonzert

Liza Ferschtman - Violine
Leah Amory - Violine
Davin Mar - Viola
Carson Ling-Erfid - Cello
Benjamin Hochman - Klavier


Bohuslav Martinů: Drei Madrigale (für Violine und Bratsche)
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur, Op. 70 Nr. 1 „Geistertrio“
Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll, Op. 34

Liza Ferschtman & Benjamin Hochman mit exzellenten Künstler:innen des Curtis Institute of Music

Curtis on Tour ist die von Nina von Maltzahn ins Leben gerufene weltweite Tournee-Initiative des Curtis Institute of Music. Erleben Sie in diesem Konzert ein Quintett der Extraklasse: Die Geigerin Liza Ferschtman, gefeiert für ihre „Intensität, Reinheit und fein ausgearbeitete Spielkunst“ (New York Times), und der Pianist Benjamin Hochman, bekannt für sein „elegantes, ausgereiftes und ausdrucksstarkes Spiel“ (Boston Globe), führen ein dynamisches Klavierquintett an. Mit dabei sind die vielversprechenden Nachwuchskünstler*innen Carson Ling-Efird, Davin Mar und Leah Amory vom renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia.

Das Programm entfaltet einen faszinierenden Bogen: Es beginnt mit den sprühenden Drei Madrigalen von Bohuslav Martinů, führt über Beethovens fesselndes „Geister“-Klaviertrio und gipfelt in Brahms’ f-Moll-Klavierquintett, einem Meisterwerk der Tiefe und Leidenschaft. Ein Abend voller Energie, Virtuosität und berührender Musik – lassen Sie sich dieses Konzert nicht entgehen!

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© Hunderteins
Konzert

Bun­des­jugend­or­ches­ter

Bundesjugendorchester (Deutschland)
Aurel Dawidiuk - Dirigent
Giorgi Gigashvili - Klavier


SERGEJ RACHMANINOW · Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30 (1909)
GIYA KANCHELI · „Noch ein Schritt / Another step“ (1992)
MODEST MUSSORGSKI · „Bilder einer Ausstellung“ (1874), orchestriert von Maurice Ravel (1922)

Zwei junge Stars, ein Spitzenorchester und große Romantik: Ein spektakulärer Auftakt für Young Euro Classic!

Ein solches Eröffnungskonzert hat das Festival Young Euro Classic noch nie erlebt: Zwei herausragende 26-jährige Künstler teilen sich das Podium im Konzerthaus Berlin mit den jungen Musikerinnen und Musikern des Bundesjugendorchesters, in dem die Spitze des künstlerischen Nachwuchses aus Deutschland zwischen 12 und 18 Jahren zu erleben ist. Am Pult steht mit dem gebürtigen Hannoveraner Aurel Dawidiuk ein junger Dirigent, dessen Dirigat neben seiner steilen Karriere als Pianist und Organist längst auch für viele renommierte Orchester in ganz Europa und Asien gefragt ist. Solist in Rachmaninows hinreißendem Dritten Klavierkonzert d-Moll ist der gleichaltrige Giorgi Gigashvili, der ebenfalls bereits in den führenden Konzertsälen Europas und Amerikas große Erfolge verzeichnet hat. Aus Gigashvilis Heimat kommt auch die Komposition Noch ein Schritt / Another Step des 2019 verstorbenen Giya Kancheli, bevor Modest Mussorgskis Bilder einer Ausstellung – in der brillanten, in allen Orchesterfarben glitzernden Instrumentierung von Maurice Ravel – im zweiten Teil für betörende Klangerlebnisse sorgen werden.

Begrüßung & Publikumsfest:
Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie
Dr. Willi Steul, 1. Vorsitzender Deutscher Freundeskreis europäischer Jugendorchester e.V.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit dem künstlerischen Leiter von Young Euro Classic Alban Gerhardt im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket.

Herzliche Einladung zum Publikumsfest im Anschluss an das Konzert! Feiern Sie mit uns und dem Bundesjugendorchester auf dem Gendarmenmarkt.

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© MOHIRON
Konzert

MOHIRON

MOHIRON (Tadschikistan):
Idibek Toshev - Rubab, Dumra
Shohmaqsud Quvvatov - Bass-Dotar, Synthesizer
Muhammad Yorov - Ney
Jovidon Hasanov - Ghichak
Guljamol Zohidova - Qanun
Mehrafzuni Mahmadullo - Tablak, Daf, Cajón


TADSCHIKISCHE MELODIEN VERSCHIEDENER REGIONEN · Qalb (dt. Herz)
IDIBEK TOSHEV · Jilva (dt. Strahlkraft / Anmutiger Reiz)
ANTONIO VIVALDI · Escala Palladio (arrangiert für tadschikische Nationalinstrumente)
HAKIM MAHMUD · Zavqi Javoni (dt. Die Freude der Jugend)
JONIBEK SATTORZODA · Guftugu (dt. Dialog)
ZEQUINHA DE ABREU · Tico-Tico
KHUSHBAKHT NIYOZOV · Badakhshoni (dt. Aus Badakhshan)
JOVIDON HASANOV · Kuhistoni (dt. Von den Bergen)
VITTORIO MONTI · Csárdás
IDIBEK TOSHEV · Khusnoro (dt. Strahlende Schönheit)
IDIBEK TOSHEV · Sarchashma (dt. Quelle)

Traditionelle tadschikische Klänge treffen auf internationale Werke und verschmelzen zu einem mitreißenden Konzerterlebnis: MOHIRON verbindet musikalisches Erbe mit neuen künstlerischen Ideen.

Im Konzert des Ensembles MOHIRON begegnen überlieferte und zeitgenössische tadschikische Melodien Werken internationaler Komponist:innen, etwa von Antonio Vivaldi oder Zequinha de Abreu, allesamt auf traditionellen Instrumenten interpretiert. Zentralasiatisches Kulturerbe tritt hier in einen dynamischen Dialog mit zeitgenössischer Ausdrucksform, und auch selbstkomponierte Werke von den Ensemblemitgliedern Idibek Toshev und Jovidon Hasanov sind im Konzert bei FUTURE NOW Musical Diaries zu hören.

Das Ensemble ist auf traditionelle tadschikische Nationalinstrumente spezialisiert. So erklingen beispielsweise die Schalenhalslauten Rubab und Dumra, Flötenklänge der Ney oder Streichlaute der Ghichak. Seinen Anspruch trägt das Ensemble dabei schon im Namen – „Mohiron“ bedeutet „mit Exzellenz und Begabung spielen“.

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Konzert

Ju­gend­sym­pho­nie­or­ches­ter der Ukraine

Jugendsymphonieorchester der Ukraine Ukraine
Oksana Lyniv - Dirigentin
Illia Ovcharenko - Klavier


BOHDAN SEHIN · „Kaiserwald-Walzer“ für Symphonieorchester (Uraufführung)
JOHANNES BRAHMS · Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854-1858)
ANTONÍN DVOŘÁK · Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)

Mit symphonischen Klängen kehrt das Jugendsymphonieorchester der Ukraine nach Berlin zurück und setzt ein Zeichen der Hoffnung und des Widerstands.

Ihre Konzerte sind immer ein Zeichen der Hoffnung, dass es doch noch ein Leben jenseits des Krieges gibt. Im vierten Jahr des Angriffskrieges Russlands, das selbstverständlich auch das Musikleben der Ukraine massiv beeinträchtigt, kommt das Jugendsymphonieorchester der Ukraine zum vierten Mal zu Young Euro Classic. An der Spitze steht nach wie vor seine Gründerin, die inzwischen vielgefragte Dirigentin Oksana Lyniv, die es geschafft hat, in nur wenigen Jahren – und trotz aller Probleme – das Ensemble auf ein beeindruckendes Niveau zu heben. Im Mittelpunkt des diesjährigen Programmes steht die melodienselige, meisterliche Achte Symphonie G-Dur von Antonín Dvořák, welche die Mitwirkenden wie das Berliner Publikum ganz sicher für eine lange halbe Stunde die kriegerischen Ereignisse vergessen lassen wird. Den Anfang macht ein ebenso poetisches Werk, eine Uraufführung mit dem Titel Kaiserwald-Walzer des in Lwiw lebenden Ukrainers Bohdan Sehin. Als pianistischen Felsen in der Mitte präsentiert das ukrainische Orchester das monumentale 1. Klavierkonzert d-Moll von Johannes Brahms; gespielt wird es von Illia Ovcharenko, der mit seinen 23 Jahren genau in dem Alter ist, in dem Brahms seinerzeit dieses jugendlich-kraftstrotzende Werk komponiert hat.

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© Vũ Thị Thuỳ Linh / Dietrich Klusmann
Konzert

Lách Tách

Lách Tách (Vietnam):
Lương Huệ Trinh - Elektroakustik, Feldaufnahmen, Objekte
Vũ Thị Thuỳ Linh - Ả Đào, Phách, Trống chầu


Lương Huệ Trinh verbindet traditionelle vietnamesische Musik, Alltagsgeräusche und elektronische Klänge zu vielschichtigen Klanglandschaften zwischen Realität und Illusion. Im Dialog mit der Sängerin Vũ Thị Thuỳ Linh entstehen im Lách-Tách-Konzert zeitübergreifende musikalische Begegnungen, in denen Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen.

Die vietnamesische Komponistin und Performerin Lương Huệ Trinh erforscht Elemente der traditionellen Musik, Geräusche des Alltags und elektronische Klänge. Sie formt und stellt sie in Beziehung zueinander, wodurch sie vielschichtige Klanglandschaften zwischen Realität und Illusion kreiert. Ihre Musik wird zu emotionalen Streifzügen, die die Zuhörer:innen durch Schichten von Erinnerung und Raum führen und das Teilen persönlicher Gedanken ermöglichen.

Im Rahmen des Lách-Tách-Konzerts lädt Lương Huệ Trinh die traditionelle vietnamesische Sängerin Vũ Thị Thuỳ Linh ein, sich dieser Reise anzuschließen. Vũ Thị Thuỳ Linh präsentiert die alten Melodien von Ả Đào, einer jahrtausendealten traditionellen Musikform aus Nordvietnam, die Poesie und Musik mit hochentwickelten Gesangstechniken und einem äußerst komplexen Tonsystem verbindet, begleitet von Phách (Klanghölzern) und Trống chầu (Trommel). Zwei Künstlerinnen, zwei unterschiedliche Herangehensweisen an Klang, prallen aufeinander und schaffen hörbare Zeitsprünge verbunden durch den gemeinsamen Raum. Was der Vergangenheit angehört und was sich in der Gegenwart entfaltet, bleibt nicht getrennt, sondern verwebt sich und erzeugt klangliche Momente – zugleich fremd und vertraut. Diese Musik erklärt nicht, sondern wirft Fragen auf – über die Zeit, über die Erinnerung, darüber, was noch nachhallt.

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Konzert

Or­ches­tre Na­tio­nal des Jeu­nes du Luxembourg

Orchestre National des Jeunes du Luxembourg (Luxemburg)
Pit Brosius - Dirigent
Joseph Moog - Klavier


HY-KHANG DANG · Neues Werk (2026, Deutsche Erstaufführung)
SERGEJ RACHMANINOW · Rhapsodie über ein Thema von Paganini, a-Moll op. 43 (1934)
IGOR STRAWINSKI · „Zirkuspolka: Für einen jungen Elefanten“ (1942/44)
IGOR STRAWINSKI · „Der Feuervogel”, Ballett-Suite für Orchester (1918-1919)

Jung, bunt, virtuos! Das ONJL Luxembourg feiert sein Young Euro Classic-Debüt mit einem fulminanten Abendprogramm von Rachmaninow bis zu einer deutschen Erstaufführung von Hy-Khang Dang.

Das Orchestre National des Jeunes du Luxembourg, kurz ONJL, besteht erst seit fünf Jahren – und feiert in diesem Sommer sein Debüt bei Young Euro Classic. Nicht weniger als 25 Nationen sind im ONJL vertreten, das sich zweimal im Jahr zu intensiven Probenphasen trifft. Für ihr Berliner Konzert tauchen die jungen Musikerinnen und Musiker ganz in die atmosphärische Orchesterwelt russischer Komponisten ein. Für Sergej Rachmaninows selten zu hörende Rhapsodie über ein Thema von Paganini, entstanden 1943 in den späten Jahren seines amerikanischen Exils, wird der vielgefragte Pianist Joseph Moog als Solist in die Tasten greifen. Nach der Pause gibt es die Feuervogel Suite von Igor Strawinski zu hören, eine der farbgewaltigsten Ballett-Partituren überhaupt, mit welcher der Komponist vor dem Ersten Weltkrieg für Furore sorgte. Doch auch die Heimat des ONJL, Luxemburg, bleibt nicht außen vor: Ein brandneues Werk des luxemburgischen Komponisten Hy-Khang Dang eröffnet in Deutscher Erstaufführung den Konzertabend des ONJL.

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Konzert

Euro­pean Union Youth Or­chestra

European Union Youth Orchestra (International)
Elim Chan - Dirigentin
María Dueñas - Violine


JOHANNES BRAHMS · Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (1878-1879)
SERGEJ RACHMANINOW · Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 (1906-1907)

Wenn junge Spitzenklasse mit Leidenschaft auftrifft: Elim Chan und María Dueñas sorgen beim EUYO für begeisterndes Zusammenspiel von Temperament und Virtuosität – mit Brahms und Rachmaninow!

Auf dieses Frauen-Doppel darf man mehr als gespannt sein! Denn die aus Hongkong stammende, in den USA ausgebildete und in den Niederlanden lebende Dirigentin Elim Chan hat sich in den letzten Jahren mit Können und Temperament einen festen Platz bei den renommiertesten Orchestern in Europa und Amerika erobert. Und auch María Dueñas, die erst 24-jährige Spanierin, hat eine kometenhafte Karriere hingelegt, die in dieser Saison mit ihren Debüts bei den Wiener Philharmonikern und dem New York Philharmonic weitere Meilensteine erreicht. Daneben muss sich das Konzert bei Young Euro Classic nicht verstecken, bringt es doch mit dem EUYO, dem Orchester mit den besten Talenten aus allen Ländern der EU, ein Spitzenensemble unter den internationalen Jugendorchestern auf die Bühne des Konzerthauses. Das Programm ist diesem Anlass angemessen: Der erste Teil bringt das höchst anspruchsvolle, melodienselige Violinkonzert von Johannes Brahms, der zweite Teil die kaum weniger populäre 2. Symphonie von Sergej Rachmaninow, in der das EUYO und Elim Chan reichlich Gelegenheit haben, schöne Klänge mit viel Temperament zu vereinen.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit Frederik Hanssen im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket.

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Konzert

Na­tio­nal Youth Or­ches­tra of the U­ni­ted States of America

National Youth Orchestra of the United States of America (USA)
Karina Canellakis - Dirigentin
Kirill Gerstein - Klavier


SAMUEL BARBER · Ouvertüre zu „The School for Scandal” op. 5 (1931)
GEORGE GERSHWIN · „Concerto in F” für Klavier und Orchester (1924)
BÉLA BARTÓK · Konzert für Orchester (1943)

Das NYO-USA kehrt mit technischer Brillanz und einem mitreißenden Programm mit Barber und Bartók zu Young Euro Classic zurück. Mit Gershwins jazzigem Klavierkonzert und Star-Solist Kirill Gerstein versprechen die Künstler:innen ein mitreißendes Abendprogramm.

2019, 2022, 2026: Zum dritten Mal bereits macht das National Youth Orchestra of the United States of America, das NYO-USA, im Rahmen einer Europa-Tournee Station bei Young Euro Classic – und die Erwartungen sind zurecht hochgespannt. Technische Brillanz ist für die jungen Musikerinnen und Musiker aus den USA selbstverständlich, und sie haben mit ihrem Programm reichlich Gelegenheit, dies zu demonstrieren. Nicht nur bei Samuel Barber, dem ältesten musikalischen Nationalheiligen der USA, von dem die Ouvertüre zu The School for Scandal zu hören ist, sondern vor allem im Béla Bartóks Konzert für Orchester, in dem die verschiedenen Orchestergruppen immer wieder zu herausfordernden Solo-Auftritten eingeladen sind. Durch und durch amerikanisch ist das Concerto in F für Klavier und Orchester von George Gershwin von 1925, eine mitreißende Mischung aus Jazz und Symphonik, bei dem der Wahl-Berliner Kirill Gerstein als Solist zu erleben ist. Am Pult steht mit Karina Canellakis eine echte New Yorkerin, die ebenfalls vier Jahre in Berlin wirkte und von dort aus die entscheidenden Karriere-Schritte für ihre internationale Karriere unternommen hat.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit Frederik Hanssen im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket.

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Konzert

Or­chester des Zhejiang Con­serva­tory of Music China

Orchester des Zhejiang Conservatory of Music China
Zhang Yi - Dirigent
Yutong Sun - Klavier


ZHANG YING · Akademische Festouvertüre (Deutsche Erstaufführung)
CHEN QIGANG · „Er Huang“ Konzert für Klavier und Orchester (2009)
ANTON BRUCKNER · Symphonie Nr. 2 c-Moll (1871-1872)

Das junge chinesische Orchester des Zhejiang Conservatory of Music debütiert bei Young Euro Classic!
Von chinesischer Moderne bis Bruckner: ein Konzertabend voller kultureller Brücken und symphonischer Energie.


Den weitesten Weg zu Young Euro Classic hat in diesem Sommer in jedem Fall das Orchester vom Zhejiang Conservatory of Music zurückzulegen. Erst vor fünf Jahren gegründet, hat es in seiner eigenen Konzertreihe bereits alle neun Beethoven-Sinfonien aufgeführt. Dementsprechend ehrgeizig ist auch das Programm für Berlin: Im ersten Teil ist das Klavierkonzert Er Huang zu erleben, in dem der Komponist Qigang Chen traditionelle Melodien aus seiner Heimatstadt Beijing in ein modernes Orchesterwerk hat einfließen lassen. Kein Geringerer als Lang Lang hat 2009 die Uraufführung in der Carnegie Hall in New York gespielt. Nach der Pause steht als sinfonisches Hauptwerk Bruckners 2. Sinfonie auf dem Programm, die in ihrer Mischung aus wuchtigen Blöcken und feierlichem Fortschreiten bereits alle wesentlichen Merkmale von Bruckners Kunst in sich trägt. Und für den Anfang des Konzerts wartet das chinesische Jugendorchester mit einem ganz neuen Stück auf: einer Akademischen Festouvertüre von Zhang Ying, die zweifellos – man darf gespannt sein – auf ihren berühmten Vorgänger von Johannes Brahms Bezug nimmt.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit Frederik Hanssen im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket

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Konzert

Jong Metro­pole Sym­phonic Jazz Or­chestra

Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra (Niederlande)
Jacomo Bairos - Dirigent


Spüren Sie den pulsierenden Rhythmus Südamerikas!
Das Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra bringt mitreißende Tänze, jazzige Finesse und eine Deutsche Erstaufführung auf die Bühne.


Diesen Sommer erwartet Sie der Energiekick südamerikanischen Sounds und ein Übermaß an Talent auf der Bühne, geleitet vom inspirierenden portugiesisch-amerikanischen Dirigenten Jacomo Bairos. Berauschende Rhythmen und herrliche Melodien, gespielt von einem hochtalentierten Orchester! Die Musik Südamerikas entstand aus jahrhundertelanger Vermischung von Traditionen. Während der Kolonialzeit wurden Millionen von Afrikaner:innen gewaltsam nach Amerika verbracht. Sie brachten ihre Rhythmen, Gesangstraditionen und religiöse Musik mit. In Ländern wie Kuba, Brasilien und Kolumbien vermischten sich diese afrikanischen Einflüsse mit europäischer Harmonie und einheimischen Melodien. Daraus entstanden Musikstile wie Son, Salsa, Samba und Cumbia. Von mitreißenden Tanzrhythmen zu lyrischem Innehalten: dieses Konzert feiert die Reichhaltigkeit eines Musikerbes, das Kontinente verbindet. Das Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra verbindet symphonische Fülle mit Swing, Improvisation und dem Timing einer Jazz-Bigband. Lieder wie Esperanca von Vince Mendoza und Wakafrica von Manu di Bango werden dem Publikum das Stillsitzen unmöglich machen. Mit Chris Mullers Neuem Werk haben die jungen Crossover-Spezialisten zudem eine Deutsche Erstaufführung im Gepäck.

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Konzert

Jovem Orques­tra Portuguesa

Jovem Orquestra Portuguesa (Portugal)
Pedro Carneiro - Dirigent
Cláudia Ribas - Mezzosopran


„SAUDADE“
HECTOR BERLIOZ · Ouvertüre zu „Le Corsaire“ op. 21 (1844, rev. 1852)
HECTOR BERLIOZ · Arie „Ah, je vais mourir … Adieu fière cite” aus der Oper „Les Troyens“ H 133 (1890)
HECTOR BERLIOZ · „Sur les lagunes“ aus „Les nuites d’été“ op. 7 (1856)
CÉSAR RAFAEL · "Saudades, só portugueses" (Uraufführung)
PIOTR I. TSCHAIKOWSKI · Symphonie Nr. 6 „Pathétique“ (1893)

Ein besonderer Gast bei Young Euro Classic!
Das Jovem Orquestra Portuguesa kehrt zurück mit einem Programm unter dem Zeichen der Saudade, einer musikalischen Reise zwischen Sehnsucht, Erinnerung und leidenschaftlicher Intensität.


Bei seinem sechsten Auftritt bei Young Euro Classic begibt sich das Jovem Orquestra Portuguesa (JOP) auf eine musikalische Reise, inspiriert von Saudade, einer unübersetzbaren portugiesische Emotion. „Saudade ist das bittersüße Echo der Sehnsucht, ein anhaltendes Verlangen nach dem, was fehlt – ein unerreichbarer Traum, ein Moment, eine verlorene Seele oder, am stärksten, die Liebe selbst,“ erklärt der Dirigent Pedro Carneiro. Dieses Gefühl von Saudade ist eng mit der Geschichte der portugiesischen Nation verknüpft, insbesondere mit dem Zeitalter maritimer Entdeckungen. Dementsprechend eröffnet das JOP sein Programm mit der Ouvertüre zu Hector Berlioz‘ Oper Der Korsar, gefolgt von Didos herzzerreißendem Abschied aus dessen Oper Die Trojaner, welche die Irrfahrt des griechischen Helden Aeneas zum Thema hat. Als Uraufführung erklingt ein neues Werk des 25-jährige César Rafael, das von der Poesie Fernando Pessoas inspiriert ist, des bedeutendsten portugiesischen Dichters im 20. Jahrhundert. Nach der Pause dann mit Piotr Tschaikowskis sechster Symphonie, der „Pathétique“, ein intensiv-leidenschaftliches Werk, welche das Gefühl der Saudade zwar aus russischem Empfinden, aber nicht weniger aufwühlend in Töne fasst.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit Frederik Hanssen im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket.

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Konzert

JISR // جسر // BRÜCKE

JISR // جسر // BRÜCKE (Marokko):
Mohcine Ramdan - Stimme, Gembri, Bendir
Assala El Hamdouchi - Qanun
Alaa Zouiten - Oud
Dalal El Bied - Violine, Stimme
Anass Ouldkalbi - Percussion


TRADITIONELL ANDALUSISCH · حبك القمر (Hobak el Qamar) (dt. Der Mond ist deinem Zauber verfallen)
ANDALUSISCHE MUWASCHSCHAH · ريم رمتني (Rim Ramatni) (dt. Reem ließ mich fallen)
N. N. · يا قلبي خلي الحال (Ya Qalbi Khalli el Hal) (dt. Mein Herz, lass die Dinge in ihrer eigenen Wahrheit ruhen)
TRADITIONELL CHAABI · العار يا العار (Al-‘Ar Ya Al-‘Ar) (dt. Hab Erbarmen, hab Erbarmen mit mir)
ANDALUSISCHE MUWASCHSCHAH · لحبيبي أرسل سلام (Li Habibi Arsel Salam) (dt. Meinem Geliebten sende ich einen Gruß)
TRADITIONELL ANDALUSISCH · أنا قد عيّا صبري (Ana Kad ‘Aya Sabri) (dt. Meine Geduld ist müde geworden )

Fünf Musiker:innen aus Marokko entfalten die arabo-andalusische Kammermusik und verbinden klassische Werke mit zeitgenössischen Kompositionen. Historische Tiefe und gegenwärtige Klangkunst verweben zu einer Reise durch den nordafrikanischen und mediterranen Kulturraum.

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Konzert

Nationale Jugend­philharmonie der Türkei

Nationale Jugendphilharmonie der Türkei
Cem Mansur - Dirigent
Özgür Ünaldı - Klavier


„ZAUBER“
ENGELBERT HUMPERDINCK · Vorspiel zu „Hänsel und Gretel“ (1893)
PIOTR I. TSCHAIKOWSKI · Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 (1874-1875)
EMRE ŞENER · „Je ne sais quoi“ (2026, Deutsche Erstaufführung)
MAURICE RAVEL · „Ma Mère l’oye” Fünf Kinderstücke (1911)
PAUL DUKAS ·„L’Apprenti sorcier” (1897)

Die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei verzaubert ihr Publikum und nimmt sie mit auf eine Märchenreise mit Werken von Humperdinck, Dukas, Ravel, Tschaikowski und Emre Şener.

Ein gern gesehener Stammgast ist die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei bei Young Euro Classic. Denn immer wieder begeistert sie mit einer unwiderstehlichen Mischung aus hohem musikalischem Niveau und mediterranem Lebensgefühl. Hinzu kommt ihr charismatischer Leiter Cem Mansur, der jedes Mal wieder mit abwechslungsreichen Programmen überrascht. So auch in diesem Sommer, wenn das Motto „Zauber“ lautet: Den Einstieg macht das Vorspiel zu der Deutschen liebster Weihnachtsoper, Hänsel und Gretel, am Ende steht eines der apartesten Stücke der französischen Orchestermusik überhaupt, Paul Dukas‘ Zauberlehrling nach Goethes berühmter Ballade. Aus ihrer Heimat Türkei bringt die Nationale Jugendphilharmonie ein Werk des jungen Komponisten Emre Şener mit, dem dann noch Maurice Ravels klangschöne Orchestersuite Ma mère l’oye (Mutter Gans) folgt. Nicht zu vergessen das pianistische Highlight in der Mitte, bei dem der Solist Özgür Ünaldı in Tschaikowskis b-Moll-Konzert mit Tastenzauber glänzen wird. Zauberhafter geht ein sommerliches Festival-Programm fast nicht!

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Familienkonzert

Suli Pusch­ban & die Ka­pelle der gu­ten Hoff­nung

NEXT GENERATION

Rockt das Konzerthaus! Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung bringen die Bühne zum Beben – und dich gleich mit!

Jetzt wird’s laut! Suli Puschban bringt mit der Kapelle der guten Hoffnung die Bühne zum Beben. Freu dich auf fetzige Songs mit starker Message und Gitarren-Sounds, bei denen du garantiert nicht die Füße stillhalten kannst. Dabei ist es egal, wie alt du bist – Lieder wie „Don’t Panic“ oder „Ich hab die Schnauze voll von Rosa“ machen großen und kleinen Musikfans Spaß. Sei dabei und rock mit uns!

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Mit deinem Ticket kannst du auch an den Mitmachangeboten des Musikstudios Blockbox und des Klingenden Museums teilnehmen.

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Kinderprogramm

Musikstudio Blockbox

NEXT GENERATION

Musikstudio Blockbox - Mobiles Musikstudio

Werde zum Band-Star! Hier kannst du Instrumente ausprobieren, eigene Songs aufnehmen und live erleben, wie ein Musikstudio funktioniert.

Du wolltest schon immer mal in einer Band spielen? E-Gitarre oder Drums ausprobieren? Sehen wie ein Song entsteht? Das mobile Tonstudio Blockbox Berlin der Hans Werner Henze Musikschule aus Mahrzahn-Hellersdorf öffnet für euch ihre Wunderboxen und ihr drückt auf RECORD!

Die Veranstaltung beginnt um 11:30 Uhr, endet um 15:00 Uhr und kann den ganzen Tag über flexibel besucht werden.

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

An den Workshops des Musikstudio Blockbox und des Klingenden Museums kannst du nur in Verbindung mit einem Ticket für ein NEXT GENERATION Konzert teilnehmen.

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Kinderprogramm

Klingendes Museum

NEXT GENERATION

Werde selbst zur Musiker:in! Im Klingenden Museum kannst du Instrumente ausprobieren, Töne entdecken und spielerisch erfahren, wie Musik entsteht.

Musik machen, statt nur zuhören – genau das kannst du bei den Mitmachangeboten vom Klingenden Museum! Wie stark muss man pusten, damit die Trompete klingt? Wie bleibt man beim Trommeln im Rhythmus? Und warum quietscht die Geige eigentlich manchmal, wenn man die Saiten streicht? Entdecke all das und noch mehr beim Instrumentenstand und Percussion-Workshop des Klingenden Museums!

Die Veranstaltung beginnt um 11:30 Uhr, endet um 15:00 Uhr und kann den ganzen Tag über flexibel besucht werden.

Für Kinder ab 3 Jahren geeignet.

An den Workshops des Musikstudios Blockbox und des Klingenden Museums kannst du nur in Verbindung mit einem Ticket für ein NEXT GENERATION Konzert teilnehmen.

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© Tom Schweers
Kinderkonzert

Mäuse auf dem Mond

NEXT GENERATION

Mit Ravi Srinivasan

Mäuse auf dem Mond - Eine musikalische Weltraumreise voller Fantasie

Eine Scheune, flinke Mäuse und eine Rakete ins All – komm mit auf eine musikalische Weltraumreise voller Fantasie und Abenteuerlust.

Eigentlich ist der kleine Henry nur kurz eingeschlafen. Aber als er aufwacht, findet er sich plötzlich in einer alten Scheune wieder. Überall huschen kleine Mäuse eifrig umher. Ihre selbstgebaute Rakete muss fertig werden! Denn der Mond hängt so herrlich rund im Himmel und ist vielleicht ein riesiges Stück köstlicher Käse? Henry kann gar nicht anders, als zu helfen… und die Mäuse auf ihrer Reise ins All zu begleiten. Kommst du mit?

Beim Mitmachkonzert des Sängers und Perkussionisten Ravi Srinivasan wird getanzt, geklatscht – und mit Instrumenten aus aller Welt sogar selbst getrommelt.

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.

Mit deinem Ticket kannst du auch an den Mitmachangeboten des Musikstudios Blockbox und des Klingenden Museums teilnehmen.

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Konzert

Youth Symphony Orchestra of Turk­menistan

Youth Symphony Orchestra of Turkmenistan
Rasul Klychev - Dirigent
Aynur Otuzova - Klavier


CHARY NURYMOV · Konzert für Klavier und Orchester (1975)
WELI MUHATOV · „Mein Vaterland“ Symphonische Dichtung (1950)
AIDAN GOLD · „Lieder aus Turkmenistan“ Konzert für Schlagwerk und Orchester (2018, Deutsche Erstaufführung)
PIERRE THILLOY · „Diable qui danse“ op. 265 (2023, Deutsche Erstaufführung)
NURY HALMAMMEDOV · „Wind der Karakum-Wüste“ Symphonische Bilder
ARTURO MÁRQUEZ · Danzón Nr. 2 (1994)

Das National Youth Orchestra of Turkmenistan bringt bei Young Euro Classic bekannte Komponisten Turkmenistans wie Chary Narymov, Veli Muhatov und Nury Halmammedov auf die Bühne.

Es gibt viel zu entdecken in diesem Konzert mit dem National Youth Orchestra of Turkmenistan! Denn was die jungen Musikerinnen und Musiker aus dem Land zwischen Kaspischem Meer, Kasachstan und dem Iran für ihren ersten Auftritt bei Young Euro Classic mitbringen, sind Komponisten, die hierzulande den wenigsten geläufig sein dürften. Wer kennt schon Chary Nurymov, Weli Muhatov oder Nury Halmammedov? Dabei sind alle drei große Namen in ihrer Heimat, die zur Musikkultur Turkmenistans viele wichtige Werke beigetragen haben. Zur Ausbildung wurden sie einst nach Moskau geschickt, um dann nach ihrer Rückkehr die großen Themen der turkmenischen Geschichte, ihrer heimischen Landschaft und Musik zu besingen. So erklingt von Weli Muhatov die Symphonische Dichtung Mein Heimatland, während die Symphonischen Bilder Wind aus der Karakum-Wüste von Nury Halmammedov den Abschluss des Konzerts bilden. Ein Klavierkonzert, eine Komposition für Schlagwerk und Orchester und – als besonderer Farbtupfer – eine neue Komposition des französischen Komponisten Pierre Thilloy runden dieses Programm ab, das es so nur bei Young Euro Classic zu erleben gibt.

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Konzert

Or­ches­tra of the Ameri­cas & Pen­de­recki Youth Orchestra

Orchestra of the Americas (International)
Penderecki Youth Orchestra (Polen)
Carlos Miguel Prieto - Dirigent


KRZYSZTOF PENDERECKI · Adagietto aus „Paradise Lost“ (1979)
JOHANNES BRAHMS · Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90 (1883)
SILVESTRE REVUELTAS · „La noche de los Maya“ (1939)
GABRIELA ORTIZ · „Antrópolis“ (Deutsche Erstaufführung, 2019)

Zwei Jugendorchester aus Amerika und Europa treffen aufeinander und gemeinsam ensteht ein mitreißender musikalischer Dialog voller Energie, Leidenschaft und kultureller Vielfalt.

Gemeinsam spielt es sich besser – diese Überzeugung dürfte jedes Orchester unterschreiben! Aber das Orchestra of the Americas geht noch einen Schritt weiter, indem es sich ein zweites Jugendorchester aus Europa, das Penderecki Youth Orchestra aus Polen, eingeladen hat. Gemeinsam bestreiten sie ein Programm, das genau dieses amerikanisch-europäische Zusammenspiel in exemplarischer Weise vorführt. Den Anfang machen zwei Werke aus Europa – zuerst eine Verbeugung vor dem großen polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki mit einem Satz aus seinem Oratorium Paradise Lost, dann mit einem „Klassiker“ der deutschen Romantik, der dritten Symphonie von Johannes Brahms. Nach der Pause folgt eines der farbenreichsten und spektakulärsten Orchesterwerke der lateinamerikanischen Musik, La noche de los Maya, komponiert 1939 als Filmmusik von Silvestre Revueltas. Den Abschluss macht dann eine weitere mexikanische Komponistin, die dreifache Grammy-Gewinnerin Gabriela Ortiz, deren Orchesterwerk Antrópolis von 2019 in Deutscher Erstaufführung durch die beiden auf dem Podium vereinten Jugendorchester unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto zu erleben ist.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit Frederik Hanssen im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket.

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Konzert

The Jakob Manz-Karthik Mani Project

The Jakob Manz-Karthik Mani Project (Deutschland & Indien):
Jakob Manz - Altsaxophon
Nils Kugelmann - Bass
Erik Konertz - Posaune
Karthik Mani - Percussion, Ghatam, Konnakol
Bhumika L. Madhusudan - Gesang, Konnakol
S. Janardhan Indische - Violine


Das sechsköpfige Ensemble vereint auf Initiative von Young Euro Classic junge Ausnahmetalente um Jakob Manz und Karthik Mani. Inspiriert von der legendären Zusammenarbeit von R.A. Ramamani und Charlie Mariano, führt die neue Generation diesen musikalischen Dialog mit frischen Impulsen weiter.

Das sechsköpfige Ensemble bringt Musiker:innen aus dem Umfeld des jungen deutschen Ausnahme-Altsaxophonisten Jakob Manz und des südindischen (Vokal-) Perkussionisten Karthik Mani zusammen, die eine facettenreiche Mischung aus Jazz und südindischem Konnakol präsentieren. Als Hommage an die legendäre Zusammenarbeit der Sängerin und Komponistin R.A. Ramamani – der Mutter von Karthik Mani – und des Altsaxophonisten Charlie Mariano in den 1980er Jahren wird an diesen musikalischen Austausch angeknüpft und in die Gegenwart geholt.

In der ersten Konzerthälfte sind die unterschiedlichen musikalischen Perspektiven einzeln zu hören: Mit stimmungsvollen gesungenen Ragas, faszinierenden Rhythmusmustern, ausdrucksstarker südindischer Violine und lebhafter Volksmusik vereint das Karthik Mani India Ensemble dynamische Percussion und die mitreißende Sprache des Konnakol zu einer energiegeladenen Darbietung. Im deutschen Trio um Jakob Manz sind in den Improvisationen ein unerschöpflicher Melodienreichtum, nuancenreiche und warme Klänge sowie groovige Passagen mit freien Elementen zu hören. In der zweiten Konzerthälfte kommen die sechs Musiker:innen zusammen und verbinden diese unterschiedlichen musikalischen Einflüsse zu einem gemeinsamen Spiel.

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Konzert

Ulster Youth Or­chestra

Ulster Youth Or­chestra (Nordirland)
Jac van Steen - Dirigent
Max Todes - Assistenzdirigent
Rebecca Murphy - Sopran


SAM KANE · "Journey to the Otherworld" (2026, Deutsche Erstaufführung)
HAMILTON HARTY · „The Children of Lir” (1938)
SERGEJ RACHMANINOW · Symphonische Tänze op. 45 (1940)

Das Ulster Youth Orchestra ist zurück bei Young Euro Classic und präsentiert ein faszinierendes Programm zwischen irischer Klangpoesie und russischer Leidenschaft.

Nach 18 Jahren kehrt das Ulster Youth Orchestra (UYO) mit Sitz in Belfast erstmals wieder zurück zu Young Euro Classic. Und es bringt ein sehr apartes Programm mit, an dessen Anfang ein ganz neues Werk von Sam Kane, einem jungen nordirischen Komponisten, vorgestellt wird. Ebenfalls aus Irland stammte Sir Hamilton Harty, der vor und nach dem Ersten Weltkrieg als Dirigent und Komponist in England vielbeschäftigt war. Sein letztes Werk, The Children of Lir von 1938, ist ein großangelegtes Orchestergemälde mit einem wunderschönen Sopransolo – einmal mehr eine Rarität, wie sie auch im reichhaltigen Berliner Musikleben höchstens bei Young Euro Classic zu entdecken ist. Als Hauptwerk des Abends erklingen dann die Symphonischen Tänze von Sergej Rachmaninow, jener nostalgische, farbenreiche Rückblick auf ein bewegtes Komponistenleben, geschrieben genau zur gleichen Zeit wie die Komposition von Hamilton Harty. Nicht zu vergessen der Mann am Pult: Der Niederländer Jac van Steen kennt das Konzerthaus sehr gut, ist er doch seit vielen Jahren immer wieder beim Konzerthausorchester zu Gast gewesen.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit Frederik Hanssen im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket.

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© Andrej Grilc
Konzert

Slo­ve­ni­an Youth Orchestra

Slovenian Youth Orchestra (Slowenien)
Živa Ploj Peršuh - Dirigentin
Lauri Porra - Bass-Gitarrist


MATIJA KREČIČ · „Fast Break” (2019, Deutsche Erstaufführung)
LAURI PORRA · „Entropia“ Konzert für E-Bass und Orchester (2015, Deutsche Erstaufführung)
LUDWIG VAN BEETHOVEN · Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (1804-1808)

Young Euro Classic heißt das Slovenian Youth Orchestra willkommen mit Krečič’ „Fast Break“, Porras mitreißendem E-Bass-Konzert und Beethovens unvergesslicher Fünfter Symphonie.

Ein weiteres Debüt bei Young Euro Classic: Neben mehreren anderen Orchestern ist auch das Slowenische Jugendorchester zum ersten Mal beim Festival zu erleben. 2019 von der slowenischen Dirigentin Živa Ploj Peršuh gegründet, hat es sich schnell einen guten Namen gemacht – kein Wunder bei der musikalischen Tradition dieses Landes in Nachbarschaft zu Italien und Österreich. Ein außerordentlich vielseitiger slowenischer Komponist, Matija Krečič, der bei Film und Theater genauso zuhause ist wie bei zeitgenössischer Klassik, eröffnet den Abend mit seinem neuen Werk Fast Break. Noch eine Portion vielseitiger ist der finnische E-Gitarrist und Komponist Lauri Porra, der mit großer Könnerschaft Heavy Metal und Symphonik mixt. Er selbst ist der Solist in seinem halbstündigen Konzert für E-Bass und Symphonieorchester – solche Klänge gibt es im Konzerthaus Berlin nur selten zu hören! Aber das Slowenische Jugendorchester kann auch konventionellere Klassik: Den Beweis werden die jungen Musiker und Musikerinnen mit Beethovens Fünfter antreten, die über das berühmte Anfangsmotiv hinaus so viel mehr an großartigen Einfällen, lyrischen Momenten und temperamentvollen Ausbrüchen zu bieten hat.

Konzerteinführung und Fragerunde um 18:00 Uhr mit Frederik Hanssen im Werner-Otto Saal. Einlass mit Konzertticket.

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Konzert

Angelika Pro­kopp Som­mer­akademie der Wiener Philharmoniker

Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker (International)
Martin Rajna - Dirigent
Anneleen Lenaerts - Harfe


RICHARD WAGNER · „Siegfried-Idyll“ E-Dur WWV 103 (1870)
REINHOLD GLIÈRE · Konzert für Harfe und Orchester Es-Dur op. 74 (1938)
KONRÁD VARGA · Neues Werk (2026, Deutsche Erstaufführung)
LUDWIG VAN BEETHOVEN · Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (1806)

Erleben Sie Wien in Berlin! Die Angelika Prokopp Sommerakademie taucht ein in klassische Klänge von Wagner und Glière bis hin zu der neusten Komposition von Konrád Varga.

Große musikalische Tradition lässt sich auch weitergeben: Davon konnte sich das Publikum von Young Euro Classic schon 2022 und 2024 mit eigenen Ohren überzeugen, als sich die Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker im Konzerthaus zu Gast war. Denn die jungen Musikerinnen und Musiker aus vielen verschiedenen Ländern werden parallel zu den Salzburger Festspielen von den Profis des traditionsreichen Orchesters intensiv geschult – bevorzugt im Kernrepertoire der Philharmoniker. Dementsprechend gefärbt ist auch das diesjährige Konzertprogramm, das vor allem mit Beethovens Vierter Symphonie B-Dur eine tiefe Verbeugung vor dem Wiener Klassiker macht. Den Kontrast bietet Wagners Siegfried-Idyll, das er Weihnachen 1870 als besonderes Geschenk seiner Frau Cosima aus Freude über die Geburt des Sohnes Siegfried überreichte. Wienerin „von Beruf“ ist Anneleen Lenaerts, die Solo-Harfenistin der Wiener Philharmoniker, die das spätromantischen Harfenkonzert des Russen Reinhold Glière spielt. Und als modernen Farbtupfer bringt die Angelika Prokopp Sommerakademie ein neues Werk des erst 20-jährigen Konrád Varga mit.

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Konzert

ni-va

FUTURE NOW

ni-va Ensemble (Argentinien):
Aixa Torres - Synthesizer, Sequencer, Sampler
Hernán Pérez - Synthesizer, Sequencer, Sampler
Matías Niebur - Synthesizer, Sequencer, Sampler
Manuel Pérez Vizán - Synthesizer, Sequencer, Sampler


Das ni-va Ensemble aus Buenos Aires verbindet Live-Elektronik, Improvisation und algorithmisch erzeugte Klänge zu einem stetig wandelnden Klanggeschehen. In ihrer Performance entstehen fragile, dichte Soundlandschaften, die zwischen Vertrautem und Unbestimmtem oszillieren und das Hören selbst infrage stellen.

Kammermusik am Laptop? Das ni-va Ensemble aus Argentinien bringt sie live nach Berlin. Das Ensemble ist ein Projekt für digitale Live-Musik, das von Studierenden des Programms Elektroakustische Komposition an der Nationalen Universität der Künste (UNA) in Buenos Aires ins Leben gerufen wurde. Der Schwerpunkt des Ensembles liegt auf der Erkundung von Sound in Echtzeit. Die Live-Improvisationen kombinieren eine Vielzahl von Ansätzen elektroakustischer Musik, wie beispielsweise Akusmatik und musique concrète.

Bei FUTURE NOW Musical Diaries präsentiert das vierköpfige Laptop-Ensemble aus Buenos Aires eine elektroakustische Improvisation in vier Akten. Dafür nutzen sie Synthesizer, Sampling-Techniken, virtuelle Instrumente sowie selbst programmierte Klänge und Algorithmen. Das Ensemble erfindet dichte Klangräume, in denen sich elektronische, aufgezeichnete und scheinbar vertraute Klänge ständig neu mischen. Was hören wir eigentlich, wenn wir nicht sehen, wie ein Klang entsteht? Und wie verändert sich unser Hören, wenn sich die Herkunft eines Klanges nicht mehr eindeutig bestimmen lässt? Das Ensemble macht genau diese Unsicherheit zum Ausgangspunkt eines Konzerts, das Wahrnehmung, Erwartung und Klangphantasie in Bewegung setzt. Gemeinsam improvisieren die vier Musiker:innen und bearbeiten die Klänge direkt im Moment, sodass sich eine genuin neue Klangfarbe in der Aufführung entfaltet.

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Konzert

Estonian National Opera Boys' Choir

Estonian National Opera Boys‘ Choir (Estland)
Hirvo Surva - Dirigent
Jaanika Kuusik - Sopran
Riivo Kallasmaa - Oboe
Maret Poll - Schlagwerk
Ulla Krigul - Organ
Andres Lemba - Komponist


EDUARD TUBIN · „Ave Maria” (1952, rev. 1964)
ANDRES LEMBA · „Ubi caritas“ (2019, Deutsche Erstaufführung)
ANDRES LEMBA · „Dona nobis pacem” (2025, Deutsche Erstaufführung)

VELJO TORMIS · „Arrival of the wedding guests” aus „Votic Wedding Songs” (1971)
CYRILLUS KREEK · „Lullaby“ (1915)
VELJO TORMIS · „Rumours are flying” (1973/1991)
MART SAAR · „Song of the Birds” (1935)

RASMUS PUUR · „We are Fragile Under our Shell” aus „Thoughts of a Young Man” (2015-2017)
EDUARD TUBIN · „Yearning” (1930)
RAIVO DIKSON · „The End of the Song” (1985, arr. von Martin Sildos)
RAIMUND VALGRE · „The Right Choice” (1968, arr. von Andres Lemba)

VELJO TORMIS · „Forget Me Not” in Gedenken an Gustav Ernesaks (1996)
ANDRES LEMBA · „Up We Go, Dear Brothers” (2014)
TOMMY CASH · „Espresso macchiato” (1968, arr. von Andres Lemba)

Eine Premiere in der Geschichte von Young Euro Classic: Der Estonian National Opera Boys' Choir präsentiert an seinem Konzertabend einen fesselnden Mix von Ave Maria bis Espresso macchiato!

Es handelt sich um eine absolute Premiere im 27. Jahr von Young Euro Classic: Erstmals ist mit dem Estonian National Opera Boys‘ Choir, dem Knabenchor der Estnischen Nationaloper, ein Chor zu Gast im Konzerthaus. Und man darf mehr als gespannt sein, wenn man weiß, mit welcher Begeisterung jung und alt in den baltischen Ländern das Chorsingen pflegt – in kleinen und großen Chören, vor allem aber in den nationalen Chorfesten. Was der estnische Knabenchor auf sein Programm gesetzt hat, ist eine abwechslungsreiche Mischung aus geistlichen und weltlichen Kompositionen, mit einem Ave Maria des Nationalkomponisten Eduard Tubin und einem Dona nobis pacem des Hauskomponisten Andres Lemba zu Anfang, dem eine bunte Folge kunstvoller Arrangements von Volksliedern folgt. Hier geht es um Hochzeitslieder, Schlaflieder und den Gesang der Vögel, von den namhaftesten estnischen Komponisten für Chorgesang bearbeitet. Aber bei aller Folklore ist der Estonian National Opera Boys‘ Choir auch in der Gegenwart zuhause: Der letzte Titel des offiziellen Programms besingt – der ESC lässt grüßen! – den Espresso macchiato!

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Konzert

&ñịoن

FUTURE NOW

FUTURE NOW-Ensemble:
Vinh Tran Akustikgitarre mit Violinbogen, Elektronik
Laris / Lara Bäucker Stimme, Objekte
Hatem Hamdy Stimme, Elektronik
Joaquín Macedo Modularer Synthesizer


Vier musikalische Biografien treffen aufeinander und formen im FUTURE NOW-Ensemble &ñịoن einen gemeinsamen Raum des Hörens und Schaffens. Aus Reibung und Annäherung entsteht eine Komposition, die Differenz nicht auflöst, sondern produktiv werden lässt.

Differenzen hören, aushalten und fruchtbar machen: Vier Musiktraditionen, vier Biographien, eine erstmalige musikalische Begegnung. Das FUTURE NOW-Ensemble &ñịoن erkundet, was passiert, wenn unterschiedliche musikalische Sozialisationen sich begegnen, reiben und widersprechen. Zwischen Missverständnissen, unerwarteten Übereinstimmungen und einem behutsamen Verlernen von Gewohnheiten entsteht im gemeinsamen Schaffensprozess eine Komposition, die bei FUTURE NOW Musical Diaries erstmalig erklingen wird.

Das Begegnungsensemble besteht aus Musiker:innen, die interdisziplinär in Berlin arbeiten. Der argentinische Komponist und Soundkünstler Joaquín Macedo widmet sich experimenteller Musik und der Zusammenarbeit mit Performer:innen. Bei Berliner:in Laris / Lara Bäucker steht die Suche nach einem Zusammenkommen mit dem Publikum im Mittelpunkt der musikalischen Praxis – mit Stimme, Performance und Komposition. Als Komponist, Tonmeister und Videokünstler arbeitet Vinh Tran, Berliner mit vietnamesischen Wurzeln, auf einem analog-digitalen Kontinuum. Er präpariert Gitarren mit akustischen Verzerrern, spielt algorithmisch abgeleitete Muster auf dem Klavier oder nutzt den Laptop als Instrument. Hatem Hamdy, in Kairo geboren und aufgewachsen, verbindet arabische und westliche Traditionen und greift dabei gleichermaßen auf seine Perspektiven als Ingenieur und Komponist zurück.

Das Ergebnis dieser vielschichtigen Begegnung? Niemand spielt hier als Repräsentant einer Kultur. Stattdessen entsteht Musik als gemeinsamer Prozess: Aus dem Neben- wird ein Miteinander, das alle gemeinsam erstrahlen lässt.

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© Clarissa Lapolla
Konzert

AYSO – Accademia Youth Symphony Orchestra

AYSO – Accademia Youth Symphony Orchestra (Italien)
Teresa Satalino - Dirigentin


WILLIAM WALTON · „Scapino; A Comedy Overture” (1940, rev. 1949)
DOMENICO TURI · „Ritual” (2026, Deutsche Erstaufführung)
GIUSEPPE MARTUCCI · Notturno Nr. 1 Des-Dur op. 70 (1891)
PIOTR. I. TSCHAIKOWSKI · „Capriccio italien” op. 45 (1880)
OTTORINO RESPIGHI · „Pini di Roma” P. 141 (1923-1924)

Mit mediterranem Flair zeichnet das AYSO ein musikalisches Porträt Italiens. Von Waltons verspieltem Scapino über Respighis strahlende Pini di Roma bis hin zu Tschaikowskis Capriccio italien entfaltet sich eine musikalische Reise voller italienischer Highlights.

Zum ersten Mal stellt sich das italienische Jugendorchester AYSO dem Publikum von Young Euro Classic vor – und Italien ist dann auch der rote Faden, der die ganz unterschiedlichen Werke des Konzerts miteinander verknüpft. Eng verbunden war der Engländer William Walton – mit Wohnsitz auf Ischia – seiner Wahlheimat; seine Konzertouvertüre Scapino ist deutlich von der Commedia dell’arte beeinflusst. Giuseppe Martuccis Notturno steht als bekanntestes Beispiel für die wenigen symphonischen Werke, die sich im Italien des 19. Jahrhunderts neben der Oper behaupten konnten. Weltruhm errang dagegen Ottorino Respighi mit seiner vierteiligen Orchestersuite Pini di Roma, die den charakteristischen Bäumen der Hauptstadt ein farbensprühendes musikalisches Denkmal gesetzt haben. Ungezählt sind darüber hinaus die Orchesterwerke nicht-italienischer Komponisten und Komponistinnen, die sich von dem Land inspirieren ließen. Das AYSO hat sich für das populärste von ihnen entschieden: das Capriccio italien des russischen Italien-Fans Piotr Tschaikowski.

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Young Euro Classic

Dr. Gabriele Minz GmbH

31.7. bis 16.8.2026 | Konzerthaus Berlin



Seit seiner ersten Saison im Jahr 2000 hat sich Young Euro Classic zur wichtigsten Plattform des internationalen Orchesternachwuchses für die europäische klassische Musiktradition entwickelt. Stets mit einem offenen Ohr für klangvolle Hochkulturen außerhalb Europas, hat sich das Festival im Sinne seiner demokratischen Grundidee dem unvoreingenommenen Austausch der Kulturen, Traditionen und Länder verschrieben. Musikalischer Nachwuchs aus aller Welt, der sich der europäischen Orchestertradition verschrieben hat, die gemeinsame Passion für die Musik und Konzerte auf höchstem Niveau sind der Markenkern des Festivals.

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Bewertungen & Berichte Young Euro Classic

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 16.5. bis 22.6.2025
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 22. bis 25.5.2026
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 1.5. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Klavier-Festival Ruhr 7.5. bis 21.7.2026
Ereignisse / Festival Radikal Jung München 24.4. bis 3.5.2026
Ereignisse / Festival intersonanzen
Fest der Neuen Musik
4. bis 7.6.2026
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 6. bis 26.6.2026
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage 16.5. bis 6.6.2026
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 1.5. bis 3.6.2026
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden Saisonkonzerte
Ereignisse / Festival Bluesfestival Baden 23. bis 30.5.2026
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 6.6. bis 27.9.2026
Ereignisse / Festspiele Händel-Festspiele Halle 5. bis 14.6.2026
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 31.7. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 9.7. bis 9.8.2026
Ereignisse / Festival Münchener Biennale 8. bis 20.5.2026
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 20.6. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festival Brahms-Festival Lübeck 2. bis 10.5.2026
Ereignisse / Festival Oltner Kabarett-Tage 29.4. bis 9.5.2026
Ereignisse / Festival Museumsnacht Halle + Leipzig 9.5.2026
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee Jubiläum 2026
Ereignisse / Festival Theatertreffen Berlin 1. bis 17.5.2026
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 16. bis 26.9.2026
Ereignisse / Konzert Intern. Brucknerfest Linz 13.9. bis 30.9.2026
Ereignisse Hildener Jazztage 3. bis 7.6.2026
Ereignisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Musical Chormusical
Bethlehem
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Festspiele Bad Hersfelder Festspiele 26.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Kammermusikfestival vielsaitig Füssen 2. bis 9.9.2026
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 6.6. bis 4.10.2026
Ereignisse / Festival Kreuzgangspiele Feuchtwangen 9.5. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Gandersheimer Domfestspiele 14.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Wiener Kabarettfestival 25.7. bis 1.8.2026
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Ereignisse / Festspiele Opernfestspiele Heidenheim
Ereignisse / Festival a cappella Leipzig 1. bis 9.5.2026
Ereignisse / Konzert Festliche Serenaden Schloss Favorite Rastatt-Förch
Ereignisse / Festival Bayreuther Osterfestival 28.4. bis 1.5.2026
Ereignisse / Festival Theater im Park Wien 20.5. bis 17.9.2026
Ereignisse / Meisterkurs Sommermusik im oberen Nagoldtal 4. bis 20.8.2026
Ereignisse / Konzert Aschaffenburger Bachtage 11.7. bis 2.8.2026
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau
Ereignisse / Festival Zahnrad und Zylinder Meissen
Ereignisse / Festival ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart
Ereignisse / Festival Kasseler Musiktage
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele
Ereignisse / Festival Harzburger Musiktage Internationale Festspiele
Ereignisse / Festival Schwetzinger SWR Festspiele
Ereignisse / Festival Festival Kammermusik Bodensee
Ereignisse / Festival Deutsches Mozartfest Augsburg
Ereignisse / Ausstellung La Biennale di Venezia
Ereignisse / Festival Swiss Chamber Music Festival
Ereignisse / Festival THEATERNATUR Festival
Ereignisse / Festival Usedomer Musikfestival
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Literatur+Sprache / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Ludwig-Mond Str. 35D
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Zürich
Konzerte / Chor Bolschoi Don Kosaken
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel
Konzerte / Konzert Klosterkonzerte Maulbronn 16.5. bis 27.9.2026
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Konzerte / Festival Klosters Music 31.7. bis 9.8.2026
Ereignisse / Festival Dresdner Musikfestspiele
Ereignisse / Kulturveranstaltung Domforum Köln
Ereignisse / Festival Rheingau Musikfestival
Ereignisse / Festival Schleswig-Holstein Musik Festival
Ereignisse / Festspiele Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Ereignisse / Festival Oberstdorfer Musiksommer
Ereignisse / Festival Kultursommer Nordhessen
Ereignisse / Festival Ekhof-Festival
Ereignisse / Festival Schumann-Fest Zwickau
Ereignisse / Festival Internationales Jazzfestival Bern Bern
Ereignisse / Festival Bachwoche Ansbach
Ereignisse / Festival Heidelberger Frühling
Ereignisse / Festival Festival Rümlingen
Ereignisse / Festival Internationale Schillertage Mannheim
Ereignisse / Festival Intern. Fredener Musiktage
Ereignisse / Konzert Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg
Ereignisse / Festival Internationale Musikfestspiele Saar
Ereignisse / Festival Güldener Herbst Thüringen
Ereignisse / Festival KAMUNA - Karlsruher Museumsnacht
Ereignisse / Festival VIATHEA Görlitz
Ereignisse / Festival Museumsnacht Bern Bern
Ereignisse / Festival Bachwochen Thun
Ereignisse / Festival Jazz Fest Wien
Ereignisse / Festival Heinrich Schütz Musikfest
Ereignisse / Festival Lausitzer Musiksommer Bautzen
Ereignisse / Festival Würzburger Bachtage
Ereignisse / Tanz euro-scene Leipzig
Ereignisse / Festival Donaufestwochen auf Schloss Greinburg
Ereignisse / Festival Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Ereignisse / Festspiele Musikfestspiele Potsdam Sanssoucci
Ereignisse / Festival KLASSIK OPEN AIR im Luitpoldhain
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Görlitz/Zgorzelec
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Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage
Ereignisse / Tanz Tanztheater Erfurt
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Ereignisse / Kulturveranstaltung CREATIVO
Ereignisse / Festspiele Passionsspiele Erl
Ereignisse / Festival Mittelsächsischer Kultursommer
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Ereignisse / Festival Ludwigsburger Schlossfestspiele
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Ereignisse / Wettbewerb Neue Stimmen
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Ereignisse / Festival Ost-West Musikfest Niederösterreich Meisterkonzerte und Meisterkurs
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